Der Betrugsskandal im Derivatehandel einer französischen Großbank, bei dem fünf Milliarden Euro verzockt wurden, erregte großes Aufsehen und wird kontrovers diskutiert. Unter anderem geht es um die Frage, ob und wie ein einzelner Händler ohne Mitwissen seiner Vorgesetzten mit so großen Positionen handeln konnte.
Klar ist, dass Kontrollmechanismen im Sinne eines vorbildlichen Risikomanagements nicht gegriffen haben. In der Regel sind Risk Office und Compliance mit der Identifikation, Bewertung, Aggregation und der ständigen Überwachung von Risiken beauftragt – organisatorisch, fachlich und technisch. Aber es gibt es kein IT-basiertes System, das für jeden passend ist. IT allein kann es auch nicht richten.
Eine wichtige Rolle spielen auch Faktoren wie Unternehmenskultur, Ethikrichtlinien, Mitarbeitermotivation usw. Fest steht: Es gibt Menschen, die suchen und finden unternehmensinterne Lücken – und dann setzt manchmal der Verstand aus.







Di, Mrz 11, 2008
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