Die Krise herbeiwarten?

Di, Nov 4, 2008

Et Cetera

Und? Warten Sie auch auf die Krise? Das tut offenbar der gesamte Mittelstand. Hat einfach von heute auf morgen alle Investitionen eingefroren. Eine Folge davon: Bei SAP ist das Mittelstandsgeschäft komplett eingebrochen:

Was passiert, wenn ALLE warten, ist leicht vorherzusehen: Die Krise kommt. Und zwar schlimmer als erwartet. Denn auch wer „jetzt erst mal abwartet”, hofft doch im Stillen, dass die anderen das nicht tun, sondern mutiger sind, etwas vorantreiben und weiter investieren.

Die logische Folge: Je mehr Unternehmen nicht „vorerst abwarten“, umso weniger tief wird die Krise. Somit fange ICH heute an und bestelle gleich mal neue Hard- und Software, rückenfreundliche Bürostühle und den längst geplanten Netzwerkdrucker. Und privat: Ich wollte mir schon lange dieses schicke … also auf geht’s, das kaufe ich mir jetzt!

Und Sie? Zittern Sie noch oder handeln Sie schon?

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4 Responses to “Die Krise herbeiwarten?”

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    patrik Says:

    holla, starker tobak, ulrike! was hat dich denn so verärgert, dass du böse sachen hier schreibst? und was ist das denn für ein satz: immer konsumiert die krise weg? kapier ich nicht. nicht ganz! ist mir eigentlich auch wurscht! hauptsache die drei f´s!

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    Barbara Schieche Says:

    Wir begrüßen auf diesem Weblog Ulrike Meinhof, auch wenn das Zitat des Kommentators ein wenig aktualisiert wurde – denn RTL gab es 1964 noch nicht.

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    Investor Says:

    “Sie lebt an sich selbst und ihrer Geschichte vorbei, die Bevölkerung der Bundesrepublik, uninformiert und unaufgeklärt, desorientiert, unentschieden zwischen BILD und RTL-News, im Bilde über “Deutschland sucht den Superstar” und die Bundesligaergebnisse, nicht über Finanzkrise und Überwachungsstaat. (…) 26 Jahre Kohl, Schröder und Merkel haben aus 80 Millionen Deutschen, Schreibern und Lesern, Politikern und Kommentatoren, Zuschauern und Produzenten an Fernsehschirm und Monitor ein Volk von Halbinformanden und Halbinformierten gemacht, von denen die einen nur die Hälfte dessen sagen, was sie wissen, von denen die anderen nur die Hälfte dessen erfahren, was sie brauchen; belastet mit Vorurteilen, umgeben von Tabus, eingeschnürt in Illusionen, so dass sie ihre eigenen Vorteile nicht mehr zu erkennen vermögen, ihre eigenen Interessen nicht mehr wahrzunehmen.”
    Ihr erbärmlichen Michel´s. Immer konsumiert die “Krise” weg. Bewegt Euch dabei immer schön in diesen Metallrädern. Früher waren da mal Hamster drinnen. Echt belustigend hier mal reinzuschauen. Ich möchte wetten fast alles Schuldsklaven hier im Blog.

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    Patrik Says:

    Genau, Frau Schieche! Das rumsitzen und jammern hat keinen Sinn. Das Verschlimmern der sogenannten Krise wäre selbstgemacht. Dafür müssten dann wir uns den Schuh anziehen! Apropo Schuhe! Da gabs grad ganz billige bei Scheck! Und bei Apple gibts grad die neuen MacBooks.
    Irgendwie erinnert mich das ganze an ein Reh, das nachts plötzlich auf der Landstrasse auftaucht. Statt einfach weiter zu rennen, bleibt es wie gebannt stehen und starrt in die Scheinwerfer. Und wird unvermeidlich überfahren! Tja, ich würde sagen: GO, GO, GO!


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