Weihnachten künftig am 19. November?

Do, Dez 18, 2008

Et Cetera

Also wenn ich Bundeskanzler oder Papst wäre, dann würde ich unseren Kalender mal ein bisschen „aufräumen“. Denn woher kommt – alle Jahre wieder – dieser Megastress? Meine Meinung dazu: Weil Silvester bereits wenige Tage auf Weihnachten folgt und wir flugs von einer seligen „O-du-fröhliche“-Stimmung auf Big-Party umschalten müssen. Ganz zu schweigen vom Einzelhandel, der an den Weihnachtstagen hurtig, hurtig Kugeln und Sterne wegräumen muss. Denn ab 27. Dezember wollen wir keinen Glitzerkram mehr in den Schaufenstern sehen, sondern Champagner, Marzipan-Glücksschweine und Knaller.


So, und jetzt stellen Sie sich vor, Weihnachten wäre immer am, sagen wir mal, 19. November. Dann könnten wir alle gemütlich die Festtage verbringen, ohne dass uns rechnungs- und planungstechnisch der Jahresendstress in die Quere käme. Erfüllt von „Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum“ würden wir uns Anfang Dezember ganz entspannt dem Jahresabschluss zuwenden und könnten in aller Ruhe die Silvesterfeierlichkeiten organisieren. Kurzum: Entspannung auf der ganzen Linie. Auch verlöre dann der Depri-Monat November (grau, nebelig und ein Totengedenken am anderen) endlich seinen Schrecken.

Also: Finger hoch! Wer ist noch dafür, dass wir Weihnachten künftig auf den 19. November legen?

PS: Jetzt sagen Sie bloß nicht, dass Sie dann vier Wochen weniger Zeit zum Einkaufen von Geschenken hätten. Denn die besorgen Sie doch immer in letzter Minute, auch dann, wenn wir Weihnachten auf Mitte Januar legen, oder?

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