Gerade hat mich einer meiner Kunden zum Oktoberfest eingeladen: So wie letztes Jahr. Löwenbräuzelt, zweiter Wiesensonntag.
Meine Gedanken schweifen zurück: Ich saß ziemlich eingequetscht zwischen einem Niederlassungsleiter und Vertriebsmitarbeiter, die sich über mein alkoholfreies Bier lustig machten und mir abwechselnd was Nettes in Ohr brüllten. Gegenüber war der Marketingchef und sein Assistentin, die mir in regelmäßigen Abständen etwas zuschrien, was ich jedoch nicht verstand und deshalb jeweils mit einem fröhlichen Zunicken quittierte.
Irgendwann begann dann die Gesellschaft hinter mir, sich auf die Bank zu stellen und „Alice, who the f*** is alice“ mitzugrölen. Ich blickte mich um und sah eine „Bavaria“ mit gut 130 Kilo dicht an meinem Rücken turnen – und bekam es mit der Angst zu tun. Als sich dann auch „meine Leute“, erhoben, um auf den Bänken zu tanzen, war dies für mich das Zeichen, mich schleunigst vom Acker zu machen. Denn ich war wohl der einzig nicht be- bzw. angetrunkene Mensch an diesem Tisch …
Der zweite Wiesnsonntag ist dieses Jahr der 27. September. Hab ich da nicht vielleicht einen anderen unausweichlichen Termin? Ja! Natürlich! Da feiert meine Tante Ilse ihren 80!
Ich hab also die Wahl zwischen Skylla und Charybdis.







20. August 2009 at 13:00
Liebe Barbara, der einzige Rat, den ich dir geben kann: Trink eine gscheite Mass mit!
20. August 2009 at 12:59
… mir fällt noch eine Alternative ein: Mitfeiern. Dafür gehen da die meisten hin, und es muss ja nicht gleich so exzessiv sein, dass die Kundenbeziehung in Gefahr gerät.