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Mo, Aug 24, 2009

Communication, Consulting

Montagmorgen. Im Büro steht die Luft zum Glück nicht mehr so wie in den vergangenen Tagen. Die Zeit vergeht wie im Fluge beim Sortieren der vielen interessanten Neuigkeiten über Twitter @ Co. Zunächst freue ich mich natürlich über unser aktuelles Interview auf dem Twittwoch Blog. Aber dann kommt die schlechte Nachricht: Im neuesten Hypecycle von Gartner ist Twitter schon wieder auf dem absteigenden Ast. Hatten wir es nicht schon leise geahnt? Was nun? Der Blogautor Christoph Kappes lässt sich nicht beirren von der Darstellung, die in unserer Branche den Status des obersten Orakels hat. Er kritisiert eben gerade diese reine IT-Sicht des Marktforschers.

Apropos Hype: Die Frage, ob Twitter nun Quatsch ist oder nicht, geistert natürlich immer wieder durch den virtuellen Raum. Auch wenn alle fleißig weitertwittern. Oder explizit erklären, warum sie es nicht tun. Diese beiden Redakteure von Silicon haben zu Twitter eine Art Streitgespräch geführt. Das hatte ich aber ehrlich gesagt schon mal besser gesehen. Einen erfrischenden Ansatz findet dazu Stephen Fry: “I would have hoped 100% of Twitter was fully free of earnestness, usefulness and commercial intent!”

Eine inhaltlich seriöse Auseinandersetzung mit Twitter brachte vor einigen Tagen IX zustande (da konnte die FTD leider überhaupt nicht mithalten). “Dass die einfache Übertragung von PR-Schlagzeilen in ein Twitter-Konto wenig Erfolg verspricht”, wie die IX sagt, haben wir, glaube ich, schon verstanden. Überhaupt ist das Twittern im Unternehmen immer wieder ein Thema: über diese fingierte Freigabe eines Tweets habe ich mich schlapp gelacht. Etwas Ähnliches hatte mir eine Kollegin aus der Immobilienbranche nämlich erst kürzlich berichtet. Real life Satire!

Über die tatsächliche Nutzung von Twitter liefert diese Posterous-Seite von Klaus Eck neue Erkenntnisse. Weitere Statistiken finden sich hier bei Handelskraft. Auch visualisieren lässt sich Twitter wunderbar. Zahlen hin, Bilder her: Dieser Beitrag auf Slate legt Zeugnis davon ab, wie sehr es viele offenbar sehr schmerzt, wenn Twitter “down” ist: ” Twitter went down last week, and the world got very quiet. People didn’t know what do with themselves.” (!)

Neulinge auf Twitter finden jede Menge Tipps zur Orientierung. Zum Beispiel bei Mashable, bei Twittercism, bei Susuh, bei Oliver Gassner oder beim Wörterladen. Die Gurus wissen das natürlich alles längst! ;-) Ich dagegen hätte da noch eine Frage. Wozu ist denn dieses Posterous eigentlich gut? Ich neige ja dazu, mich Björn Sievers anzuschließen, aber wenn es jemand besser weiß? Und ist das hier womöglich sowas Ähnliches? Und gibt es sonst noch Fragen? :-)

Abschließen möchte ich meinen Post heute mit dieser Präsentation, weil sie einfach klasse ist:

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- schrieb 166 Beiträge im Cirquent Blog.

Gab es wirklich ein Leben vor dem Social Web? Meike Leopold kann es sich kaum noch vorstellen. Sie ist seit 5 Jahren für die PR bei Cirquent zuständig und verfolgt die rasanten Entwicklungen in der Onlinekommunikation mit großem Interesse. Meike Leopold on Twitter: http://twitter.com/Leopom

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