Diese Woche bin ich in Tokyo zu Gesprächen mit unserem Mehrheitsgesellschafter. Mich fasziniert immer wieder, wie diese Stadt mit über 35 Millionen Einwohnern funktioniert. Alles macht den Eindruck, als ob es in geordneten Bahnen läuft, alle Straßen sind akkurat, alle Beete gepflegt. Die japanische Höflichkeit und Rücksichtnahme finde ich angenehm und die Tatsache, dass Trinkgeld geben in Japan unhöflich ist, ist ebenfalls eine angenehme Abwechslung, insbesondere gegenüber den “Tip-Aufschlägen” in den USA.
Da inzwischen Vertrauen zu den Ansprechpartnern aufgebaut ist und man sich kennt, bekommt man auch Reaktionen in den Gesprächen, die man einordnen kann. Sicherlich, die ausgeprägte Konsens-Orientierung erfordert etwas mehr Zeit, aber die Diskussionen sind auch für mich eine gute Möglichkeit der Reflektion. Insbesondere, da Japaner sehr faktenorientiert sind. Ein Vorteil dieser Reise ist auch, dass es diesmal keine Einladung zum Karaoke gibt, oder haben die japanischen Kollegen meine Gesangsversuche beim letzten Mal genauso quälend empfunden wie ich?
Bild: Photocase







3. Dezember 2009 at 14:53
i thought i would check out the website and found your blog of your trip to japan. this looks like a great wway to keep in touch with your employees. Also as i found the automatic translator it was not “lost in translation” ( did you see the movie?)