Am Ende des Tages … wird es meist nur eines, nämlich dunkel. „Am Ende des Tages“ ist keine deutsche Redewendung. Und es ist auch nicht die Übersetzung von „At the end of the day“. Das heißt nämlich nicht „Am Ende des Tages“, sondern „letzten Endes“ „letztendlich“ oder „schlussendlich“. Deshalb: Bitte, bitte, bitte nicht „Am Ende des Tages“!
Und wenn wir schon dabei sind – entschuldigung, ich muss mich jetzt mal ein bisschen aufregen: Es heißt nicht „IN 2009 haben wir soundsoviel Umsatz gemacht“, sondern einfach „2009 haben wir soundsoviel Umsatz gemacht“ – OHNE „IN“!
Das macht einfach keinen Sinn – richtig, auch das ist eine Falschübersetzung von „it doesn’t make sense“. Korrekt muss es heißen: „Das ist nicht sinnvoll.“ – Das ist sinnlos“ – oder „Es hat keinen Sinn“.
In diesem Sinne: Einen schönen Tag der deutschen Sprache 2009! #TddS
Foto: eyelab / photocase.com







23. Oktober 2009 at 13:55
Danke, bei der Überschrift befürchtete ich schon Schlimmstes…
Zum Thema: http://www.theeuropean.de/thomas-ramge/bullshit-bingo-teil-1
21. September 2009 at 18:07
ok, dann werf ich auch was in die runde:
„Münchner“ oder „Münchener“? als geborener münchner stellen sich mir immer die haare zu berge, wenn ich „münchner“ mit „e“ lese. laut duden ist ja beides erlaubt.
und wie verhält sich das bei anderen städten. also bremen, saarbrücken oder essen. hmm?
11. September 2009 at 14:04
“Hab ich krassen Sprachtrend!”
Hallo Barbara,
gerade vor zwei Wochen auch ein wirklich interessanter Artikel zum schneller werdenden Wandel der deutschen Sprache in der FAZ:
http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~EC3B7B5D9C9CA436883E0B55A57C6B2AD~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Grüße,
Heike