Die Zeitungen sind dieser Tage voll von Rückblicken und Analysen. Hier meine ganz persönliche. Egal, mit welchen Managern ich spreche (auch mit Bankmanagern), alle agieren anders als vor der Krise. Fast überall sind die Niveaus (Preise, Umsatz etc.) niedriger als vor der Krise. Ja, es gibt kleine Wachstumszahlen, das hat aber vor allem mit dem niedrigeren Vergleichsniveau zu tun (der Vorteil von relativen Größen gegenüber absoluten…). Manager agieren auch vorsichtiger im Hinblick auf Arbeitsplätze (auch wenn es in der Öffentlichkeit nicht immer geglaubt wird).
Auf der anderen Seite das: ein Anlageberater empfiehlt mir ein Derivate-Produkt, das so kompliziert ist, dass er es selber nicht versteht. Die Formulierungen hören sich ähnlich an wie vor der Krise. Nur, wo es vor der Krise “Rendite” hieß, steht jetzt das Wort “Sicherheit”. Auch die Provisionen und Gebühren sind ähnlich hoch wie vor der Krise. Sind das jetzt die Ewig-Gestrigen, die nichts lernen oder ist das der Beginn einer neuen Achterbahnfahrt?







Mi, Sep 16, 2009
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