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	<title>Kommentare zu: Das #iPad und das iNternet und die Fischstäbchen</title>
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		<title>Von: Deutsche Blogs über Handys ohne Vertrag &#187; Das #iPad und das iNternet und die Fischstäbchen &#124; Cirquent Blog</title>
		<link>http://www.cirquent-blog.de/2010/02/03/das-ipad-und-das-internet-und-die-fischstabchen/comment-page-1/#comment-1875</link>
		<dc:creator>Deutsche Blogs über Handys ohne Vertrag &#187; Das #iPad und das iNternet und die Fischstäbchen &#124; Cirquent Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 04:55:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] unbekannt wrote an interesting post today onHere&#8217;s a quick excerptÜber das iPad – könnte man meinen - sei inzwischen alles geschrieben und zwar von fast jedem. Stimmt! Fast! Nur die Sache mit den Fischstäbchen hat noch. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] unbekannt wrote an interesting post today onHere&#8217;s a quick excerptÜber das iPad – könnte man meinen &#8211; sei inzwischen alles geschrieben und zwar von fast jedem. Stimmt! Fast! Nur die Sache mit den Fischstäbchen hat noch. [...]</p>
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		<title>Von: Patrik Mastellotto</title>
		<link>http://www.cirquent-blog.de/2010/02/03/das-ipad-und-das-internet-und-die-fischstabchen/comment-page-1/#comment-1860</link>
		<dc:creator>Patrik Mastellotto</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 10:54:29 +0000</pubDate>
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		<description>Schöner Vergleich mit den Fischstäbchen! Und um im Duktus zu bleiben: in welchem Restaurant fühle ich mich wohler? Das mit der ellenlangen Speisekarte und den tausend Weinen oder in dem mit einer handvoll ausgesuchte Gerichten und wenigen feinen Tröpfchen? Ganz klar! Auch hier das apple&#039;sche Prinzip: weniger ist mehr! Habe mir bereits ein iPad gesichert und mein MacBook, mein G5 und mein AppleTV kommen dann ins Museum!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Vergleich mit den Fischstäbchen! Und um im Duktus zu bleiben: in welchem Restaurant fühle ich mich wohler? Das mit der ellenlangen Speisekarte und den tausend Weinen oder in dem mit einer handvoll ausgesuchte Gerichten und wenigen feinen Tröpfchen? Ganz klar! Auch hier das apple&#8217;sche Prinzip: weniger ist mehr! Habe mir bereits ein iPad gesichert und mein MacBook, mein G5 und mein AppleTV kommen dann ins Museum!</p>
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		<title>Von: Mirko Lange</title>
		<link>http://www.cirquent-blog.de/2010/02/03/das-ipad-und-das-internet-und-die-fischstabchen/comment-page-1/#comment-1859</link>
		<dc:creator>Mirko Lange</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:21:32 +0000</pubDate>
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		<description>Toll! :-)

Könnte das die Auflösung sein? Dass &quot;Komplexität&quot; und &quot;Vereinfachung&quot; zwei Seiten einer Medaille sind? Dass wir mit dem Bestreben, die Welt immer einfacher zu machen, die Welt immer komplexer machen? Hieße das auch: Können wir nur mit noch mehr Komplexität der Komplexität Herr werden? 

Für die Produktwelt trifft das wohl zu, denke ich mir da weiter: wie sieht es im psychologischen Bereich aus? Weil ganz viele Leute die Welt immer einfacher wollen, haben wir heute auch ganz, ganz viel mehr Optionen. Beispiel Fischstäbchen: Der Konsum ist convenient. Aber wir werden heute mit 25 verschiedenen Sorten respektive Marken von Fischstäbchen konfrontiert. Das macht es wieder kompliziert. WIr haben in der Kommunikation doch ständig mit der Abgrenzung von den Wettebwerbern zu tun - und damit auch mit anderen Apsekten der Vereinfachung. Das alles macht es doch am Ende - im psycholgischen Sinn - wieder mächtig komplex.

Oder noch krasser: Die Medienwelt respektive die Meinungsbildung. Es gibt - durch die faktische Zunahme der Komplexität - immer mehr Perspektiven und Meinungen. Das müsste uns doch eigentlich mehr und bessere Erkenntnisse ermöglichen. Die &quot;alte&quot; Medienwelt hat gefiltert. Sie hat die Welt einfacher konsumierbar gemacht. Und die &quot;neue Welt&quot; bringt Vielfalt. Die Filterfunktion (oft auch Gatekeeper-Funktion genannt) der Medien fällt weg. Wir als Konsumenten bekommen nun ganz viele Meinungen ungefiltert - zumindest potenziell. Ist es nicht genau DAS, was Schirrmacher kritisiert? Was er bemängelt? Ist Schirrmachers Kritik nicht die an den vielen Optionen - die uns überfordern (siehe auch &quot;too-mich-choice-Forschung&quot;)?

Ich stimme 100%ig zu. Apple macht einen Riesen-Job(s). Und was ist, wenn wir das zu Ende denken? Wenn wir das Prinzip Apple auf die anderen Bereiche als auch der Technik reduzieren? Was ist Meinungsbildung à la Apple? Was wäre Einkaufen à la Apple? Was ist eine Medienwelt à la Apple?

Das ist wahrscheinlich eine zutiefst philosophische Frage. Und damit wohl auch ein wenig praxisfern. Technische Dinge zu vereinfachen, um sie beherrschbarer zu machen ist super. Meinungsvielfalt zu vereinfachen (oder Erkenntnisse) halte ich für problematisch. Da sind wir schnell bei Kirche, Dogmen und vielleicht sogar totalitären Staaten. Ich stelle mir eine Welt vor, in dem Menschen nicht ausbrechen aus der Belastung durch viele Optionen und so die einfache Lösung suchen. 

Übrigens hat Schirrmacher die beiden Dinge zusammengebracht. Das hat mich ja zu meiner Fragestellung veranlasst. Meine persönliche Lösung heißt: Vereinfachung in der Technik: Ja. Aber sobald das zu einer nachhaltigen und definitiven Reduktion von Optionen führt, lehne ich diese Reduktion ab. Ich persönlich nehme dafür auch den Mehraufwand in Kauf. Und ich weiß, dass die &quot;Freiheit&quot;, aus mehr Optionen auswählen zu dürfen, Arbeit macht. 

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich für mich habe aus der Debatte einiges gelernt. Vor allem auch Demut. Die Lösung liegt weder in der totalen Freiheit und der totalen Vielfalt des Web 2.0 noch in der Installation von Kontrolleuren oder Gatekeepern. Es braucht eine ganz sensible Austarierung. Ich persönlich übernehme für mich die Verantwortung, sehr vorsichtig mit dem Thema unzugehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Toll! <img src='http://www.cirquent-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Könnte das die Auflösung sein? Dass &#8220;Komplexität&#8221; und &#8220;Vereinfachung&#8221; zwei Seiten einer Medaille sind? Dass wir mit dem Bestreben, die Welt immer einfacher zu machen, die Welt immer komplexer machen? Hieße das auch: Können wir nur mit noch mehr Komplexität der Komplexität Herr werden? </p>
<p>Für die Produktwelt trifft das wohl zu, denke ich mir da weiter: wie sieht es im psychologischen Bereich aus? Weil ganz viele Leute die Welt immer einfacher wollen, haben wir heute auch ganz, ganz viel mehr Optionen. Beispiel Fischstäbchen: Der Konsum ist convenient. Aber wir werden heute mit 25 verschiedenen Sorten respektive Marken von Fischstäbchen konfrontiert. Das macht es wieder kompliziert. WIr haben in der Kommunikation doch ständig mit der Abgrenzung von den Wettebwerbern zu tun &#8211; und damit auch mit anderen Apsekten der Vereinfachung. Das alles macht es doch am Ende &#8211; im psycholgischen Sinn &#8211; wieder mächtig komplex.</p>
<p>Oder noch krasser: Die Medienwelt respektive die Meinungsbildung. Es gibt &#8211; durch die faktische Zunahme der Komplexität &#8211; immer mehr Perspektiven und Meinungen. Das müsste uns doch eigentlich mehr und bessere Erkenntnisse ermöglichen. Die &#8220;alte&#8221; Medienwelt hat gefiltert. Sie hat die Welt einfacher konsumierbar gemacht. Und die &#8220;neue Welt&#8221; bringt Vielfalt. Die Filterfunktion (oft auch Gatekeeper-Funktion genannt) der Medien fällt weg. Wir als Konsumenten bekommen nun ganz viele Meinungen ungefiltert &#8211; zumindest potenziell. Ist es nicht genau DAS, was Schirrmacher kritisiert? Was er bemängelt? Ist Schirrmachers Kritik nicht die an den vielen Optionen &#8211; die uns überfordern (siehe auch &#8220;too-mich-choice-Forschung&#8221;)?</p>
<p>Ich stimme 100%ig zu. Apple macht einen Riesen-Job(s). Und was ist, wenn wir das zu Ende denken? Wenn wir das Prinzip Apple auf die anderen Bereiche als auch der Technik reduzieren? Was ist Meinungsbildung à la Apple? Was wäre Einkaufen à la Apple? Was ist eine Medienwelt à la Apple?</p>
<p>Das ist wahrscheinlich eine zutiefst philosophische Frage. Und damit wohl auch ein wenig praxisfern. Technische Dinge zu vereinfachen, um sie beherrschbarer zu machen ist super. Meinungsvielfalt zu vereinfachen (oder Erkenntnisse) halte ich für problematisch. Da sind wir schnell bei Kirche, Dogmen und vielleicht sogar totalitären Staaten. Ich stelle mir eine Welt vor, in dem Menschen nicht ausbrechen aus der Belastung durch viele Optionen und so die einfache Lösung suchen. </p>
<p>Übrigens hat Schirrmacher die beiden Dinge zusammengebracht. Das hat mich ja zu meiner Fragestellung veranlasst. Meine persönliche Lösung heißt: Vereinfachung in der Technik: Ja. Aber sobald das zu einer nachhaltigen und definitiven Reduktion von Optionen führt, lehne ich diese Reduktion ab. Ich persönlich nehme dafür auch den Mehraufwand in Kauf. Und ich weiß, dass die &#8220;Freiheit&#8221;, aus mehr Optionen auswählen zu dürfen, Arbeit macht. </p>
<p>Der langen Rede kurzer Sinn: Ich für mich habe aus der Debatte einiges gelernt. Vor allem auch Demut. Die Lösung liegt weder in der totalen Freiheit und der totalen Vielfalt des Web 2.0 noch in der Installation von Kontrolleuren oder Gatekeepern. Es braucht eine ganz sensible Austarierung. Ich persönlich übernehme für mich die Verantwortung, sehr vorsichtig mit dem Thema unzugehen.</p>
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