Einhalten von Regeln in Besprechungen

Do, Feb 4, 2010

Et Cetera

Besprechungen sind aus unserem beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Vielleicht nicht alle, aber sehr viele Meetings und Sitzungen liefern einen vitalen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens. Wie oft aber ärgere ich mich in diesen Zusammenkünften darüber, dass häufig gegen die folgenden fünf Regeln verstoßen wird:

1.  Jeder erscheint pünktlich.
2.  Jeder lässt jeden ausreden.
3.  Jeder geht mit jedem wertschätzend um.
4.  Jeder achtet darauf, keine Killerphrasen zu benutzen und weist andere darauf hin.
5.  Jeder schaltet sein Handy/Smartphone/Blackberry/Notebook während des Meetings aus.

Wie geht es euch damit? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

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KWL

Kurt-Walter Langer - schrieb 3 Beiträge im Cirquent Blog.

Jahrgang 1952, verheiratet, 2 erwachsene Töchter, Leiter der Competence Unit "Core Banking" in der Industry Banking bei Cirquent, Bankkaufmann, Spezialausbildungen zum Bankcontroller, Bankrevisor, Organisator, Berufs- und Arbeitspädagoge, Betriebspsychologe, Systemischer Berater & Coach (dvct), Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Die Welt der Unternehmen wird dominiert von Daten, Zahlen, Fakten. Mehr als wir jedoch wahrhaben wollen, werden wir von unseren Emotionen gesteuert. Diese - in der Arbeitswelt - sehr oft als "weiche" Faktoren bezeichneten Einflüsse bestimmen jedoch überwiegend unser Tun! Mit meinen Beiträgen will ich deshalb auf verschiedene Situationen im Berufsalltag eingehen und Diskussionen anregen.

Kontakt mit dem Autor aufnehmen

9 Responses to “Einhalten von Regeln in Besprechungen”

  1. KWL
    Kurt-Walter Langer Says:

    Hallo Herr Labus,
    hoffentlich haben Sie nicht den Eindruck, dass ich G-WAVE als graue Theorie sehe? Nein, nur fehlt mir persönlich der praktische Einblick, den Sie als WAVE-Tester haben.
    Sicher werden wir künftig noch viel mehr mit den neuen Kommunikationsmedien und -techniken arbeiten (müssen).
    Ich wünsche mir dennoch für diese Zukunft, dass wir die klassische Form der Besprechung – dann wenn sie sinnvoll ist – weiter haben werden. Und so lange es diese Form auch gibt, wünsche ich mir, dass die wenigen Regeln für Besprechungen auch eingehalten werden!
    Beste Grüße
    Kurt-Walter Langer

  2. KWL
    Kurt-Walter Langer Says:

    Hallo Herr Labus,

    als ich Ihre Antwort an Philipp Fath gelesen habe, bekam ich Melodien der Beach Boys ins Ohr! “Surfin USA” … “Good Vibrations” :-)
    Ich finde es toll, wie sich für diese neue G-WAVE begeistern. Ja, dann schaun wir mal, wie wir Männer mit der Multi-Tasking-Herausforderung
    umgehen können!

    Beste Grüße

    Kurt-Walter Langewr

  3. Philipp Fath
    Philipp Fath Says:

    Hallo Herr Labus,

    haben sie eine Sitzung mit Google Wave schon einmal erlebt oder ist das von Ihnen beschriebene Protokoll rein hypothetisch?

    Ich persönlich durfte mit Google Wave schon einmal herumspielen bzw. kenne auch das Video und besonders beeindruckt hat mich die On-The-Fly Übersetzung.

    Jedoch sollte man sich immer bewußt sein, das Google Wave nur aus Text besteht. Laut Eisbergmodell bekommen sie so, 10/11 einer Unterhaltung nicht mit.

    Außerdem werden die Anwesenden sicherlich nur selten so schnell tippen wie sprechen können. In meinen Augen, verleitet Google Wave dazu etwas anderes nebenbei zu machen, weil man online ist, weil man warten muss bis der andere seinen Satz formuliert hat und nicht andauernd die Zwischenergebnisse sehen will, die mittels Backspace wieder gelöscht werden.

    Durch die Möglichkeit jederzeit etwas irgendwo hinzuzufügen, erhöht sich die Komplexität. Verschiedenen Gedankengängen parallel zu folgen halte ich für sehr schwierig und die Sitzung ist zu Ende bevor man wieder den Überblick hat.

    Von daher halte ich WebEX (Telefonleitung) oder voll ausgestattet Konferenzräume mit Kamera, bisher für die einzig wirklich sinnvolle Alternative virtuelle Meetings abzuhalten.

    Viele Grüße
    Philipp Fath

  4. Kurt-Walter Langer
    Kurt-Walter Langer Says:

    Hallo Herr Labus,

    vielen Dank für Ihre Anfrage zu meinem Beitrag “Regeln in Besprechungen” in unserem Blog.

    Mit G-Wave, also Google-Wave, sprechen Sie ein Sitzungsmuster an, mit dem virtuelle Besprechungen möglich sind und u.a. Dokumente in Echtzeit ausgetauscht werden können (und somit quasi das Protokoll ‘von alleine’ entsteht). Wahrscheinlich wird es dort niemanden stören, wenn mal das Mobiltelefon klingelt oder eine Mail via Blackberry bearbeitet wird. Heute finden solche virtuellen Sitzungen via WebEx, Videokonferenzen usw. bereits häufig statt. Sie ersetzen jedoch aus meiner Sicht nicht vollständig und langfristig Präsenztermine. Und für eben diese halte ich die Regeln für wichtig, wenn nicht sogar unabdingbar!

    >>> Sehr geehrter Herr Langer,

    ANTWORT auf “Einhalten von Regeln in Besprechungen”:

    Zwei Fragen 2.0 moechte ich an Sie richten:
    1. Wie kann G-WAVE als exzellentes PROTOKOLL-WERKZEUG in die Regeln eingebunden werden?
    2. Ist bei G-WAVE ueberhaupt noch ein Protokollant erforderlich?

    Über Ihre Blog Nachricht freue ich mich sehr.

    Hochachtungsvoll

    Michael Labus
    Holision.com
    - Innov8, don’t copy paste -

  5. Kurt-Walter Langer
    Kurt-Walter Langer Says:

    @ Patrik Mastellotto:

    Danke für das Kompliment! :-)

    Selbstverständlich sind weitere Regeln genauso wichtig, wie die von mir aufgezählten 5 Regeln! “Beim Thema bleiben!” muss ja nicht ‘hart’ verfolgt werden. Sonst kann schnell dabei auch ein Gesprächskiller entstehen. Der Moderator, der Gesprächs-/Meetingleiter sollte aber sehr darauf achten, dass das Gespräch nicht in Nebenthemen abgleitet!

  6. Patrik Mastellotto
    Patrik Mastellotto Says:

    Wichtig für mich ist auch Regel Nr. 6:
    - beim Thema bleiben!
    Btw. Schönes Thema

  7. Kurt-Walter Langer
    Kurt-Walter Langer Says:

    @ D.Lewicki:
    Killerphrasen sind z.B. Sätze wie:

    - “Das haben wir schon alles versucht, das geht nicht”
    - “Typisch Mann/Frau … IT/Fachbereich … usw.!”
    - “Das funktioniert in der Praxis nicht.”
    - “Du hast ja keine Ahnung.”
    - “Sind Sie immer so empfindlich?”
    - “Wenn Sie sich besser vorbereitet hätten, wüssten Sie, dass …”

    Killerphrasen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie

    pauschal, blockierend, abwehrend und oft auch abwertend sind.

  8. D.Lewicki
    D.Lewicki Says:

    Also gegen Regel Nr. 5 wird bei uns auch am meisten verstoßen. Finde ich extrem unhöflich und halte mich daher fast immer selbst an diese Regel. Ich kann es aber in “Notfällen” tolerieren – bei anderen (und mir ;o)).
    Regel Nr. 4 ist mir neu. Was ist genau gemeint mit “Killerphrasen”?

  9. Meike Leopold
    Meike Leopold Says:

    Hallo Kurt, wichtig finde ich vor allem den Punkt mit den Handys und Smartphones. Hier gehört es oft leider nicht mehr zum guten Ton, dass sie aus sind. Ich muss aber auch zugeben, dass ich bei Events (nicht Meetings!) das iPhone oft an habe und auch bediene, meist wegen Twitter. :)


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