Wie sehen sie aus, die Bedingungen, unter denen es mir und meiner Firma gut geht? Das muss wohl jeder Mitarbeiter und jede Führungskraft für sich herausfinden. Und die Antworten sollten dann zueinander passen und sich ergänzen.
Ein paar Antworten mehr ergeben sich, wenn die Themen Diversity, Toleranz, Akzeptanz, Gleichbehandlung mit einbezogen werden. Deshalb freut es mich, Sie auf Europas erste Karrieretage für Schwule, Lesben & Freunde von Diversity in München hinzuweisen. Die Messe MILK 2010 (www.milkmesse.de) ist am 6. März in der Alten Kongresshalle auf der Theresienhöhe geöffnet, am Tag vorher findet ein Kongress im Hotel City Hilton statt.
Große Arbeitgeber, zum Teil Kunden oder Mitbewerber von Cirquent, wie etwa Accenture Deutschland GmbH, Axel Springer AG, IBM Deutschland GmbH, Ford-Werke GmbH, Cisco Systems GmbH, SAP AG, Google, Deutsche Bank AG und Volkswagen Financial Services sind vertreten. Ich würde mir wünschen, dass Cirquent beim nächsten Mal auch teilnimmt.
Warum nun gerade ich auf diese Messe hinweise? Weil ich mich seit Jahren im Völklinger Kreis, dem Berufsverband der schwulen Führungskräfte (www.vk-online.de), engagiere und die Regionalgruppe in München leite. Ein wichtiges Ziel ist für uns, das Thema Diversity im beruflichen Leben zu verankern. Auf der MILK 2010 stehen wir dazu allen Interessierten gern persönlich Rede und Antwort!



7. März 2010 at 11:34
Das war ein noch kleiner Anfang – mit ca. 400 Besuchern insgesamt und 100 Personen bei der Abschlussdiskussion.
Oberbürgermeister Ude hat eine bewegende Begrüßungsrede gehalten, so habe ich mir sagen lassen. Da ich gesundheitlich noch etwas angeschlagen bin, war ich selbst nur bei der Abschlussdiskussion. Die Teilnehmer haben dabei besonders die inhaltlichen Workshops und Sitzungen des Kongresstages gelobt.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass zukünftig viel mehr lokale, d.h. Münchner Firmen, die Chance nutzen, einfach neugierig und offen die sich bietenden Chancen und Ideen aufnehmen und auch voneinander lernen.
Es gibt natürlich auch viele Vorbehalte. Und das Akzeptanzgefälle ist sehr groß zwischen internationalen Firmen mit bestens ausgebildeten Mitarbeitern und Firmen, deren Geschäft vor Allem Doing und Arbeitskraft ist. Das ist zwar plausibel, kann sich aber ändern.
5. März 2010 at 13:04
Hallo Kurt, ich kann mich da nur anschließen.:)
Grüße, Meike
5. März 2010 at 11:43
Hallo Rainer,
dieser Beitrag ist mutig, nicht selbstverständlich, eben einfach ‘diverse’ !
In einer Welt, in der Veranstaltungen wie MILK 2010 oder in Hannover auf der CeBIT die CW-Podiumsdiskussion über Frauen in der IT stattfinden und eben diese Menschen nicht selbstverständlicher Teil eines großen Ganzen sind, ist noch vieles zu tun.
Toleranz, Vielfalt, Akzeptanz + Respekt, Vertrauen, Verlässlichkeit, Offenheit und Ehrlichkeit: Das ist der Boden auf dem eine gesunde Unternehmenskultur gedeihen kann!