#Republica 2010: Heute habe ich beim Googeln der Wortkombi “Unternehmen Republica” festgestellt, dass unser Blogbeitrag von vorletzter Woche ganz oben in der Trefferliste erscheint. Peinlich, wenn man so deutlich an sein eigenes, nicht ganz eingehaltenes Versprechen erinnert wird, diesen Aspekt noch aufzugreifen.
Die Bloggerin Petra Bauer hat recht, wenn sie anmerkt, dass Unternehmen auf der Republica unterrepräsentiert waren und dass sie dort eigentlich jede Menge hätten lernen können über das Social Web. Aber: Die “Kultur” auf so einem Bloggertreffen ist natürlich eine deutlich andere, als viele Unternehmensvertreter es gewohnt sind. Social-Media-Aktivitäten mit kommerziellem Hintergrund werden kritisch beäugt. Auf der anderen Seite werden alle, die sich nicht damit befassen, als ewig Gestrige gesehen. Daher könnten Berührungsängste bei einigen Kommunikatoren schon eine Rolle spielen. Mit der Folge, dass solche Events für nicht relevant erklärt werden. (Ich freue mich sehr über Kommentare von Kollegen, die das anders sehen!)
Damit wiederum sitzen die Firmenvertreter in einem Boot mit der Presse, die zwar ausführlich berichtete, der Republica aber unter anderem vorwarf, nur im eigenen Saft zu schmoren. Dabei kochen die Medien natürlich auch gerne immer wieder die gleichen faden Süppchen auf: Z.B, wenn sie permanent die alte, meines Erachtens überholte und schiefgewickelte Diskussion wiederbeleben, ob nun Blogger oder Journalisten in Zukunft bei der öffentlichen Meinungsbildung das Sagen haben. Dass es auch gemeinsam gehen kann, zeigen die Blog Awards der guten alten Deutschen Welle, die auf der Republica vergeben wurden. Neben den Unternehmen fehlte es auf der Republica übrigens auch an Frauen. Dazu habe ich noch einen ganz informativen Blogbeitrag gefunden. Der “Freitag” gibt den Damen folgenden Rat. Na dann mal ran!







Do, Apr 29, 2010
Communication