Es geht doch nichts über ein gutes Gespräch habe ich mir heute gedacht, nachdem ich mit der Kommunikatorin Doris Schuppe beim Twittagessen im Pressehaus Bayerstraße geplaudert hatte. Es ging um virtuelle Welten, und da kam natürlich schnell die Frage auf, was sich in Second Life (noch) tut? Viele reden die zweite Welt gerne tot – die Nutzerzahlen steigen aber offenbar weiter. Technisch und in puncto Nutzerfreundlichkeit hat sich ebenfalls einiges getan. Cirquent hat nach wie vor seine wunderbare Insel in SL, und ich finde es schade, dass sie in Zeiten isländischer Aschewolken und allgemeiner Sparsamkeit bei Geschäftsreisen nicht als Treffpunkt für Meetings oder Events genutzt wird. Dass es jede Menge Potenzial für die Nutzung von SL gibt, zeigt beispielsweise IBM.
Klar, die Firewall und die Rechner machen der ganzen Sache in den meisten Firmen nach wie vor einen Strich durch die Rechnung. Dennoch gehört den virtuellen Welten und den vielfältigen Möglichkeiten, die sie bieten, meiner Meinung nach die Zukunft im großen Universum des Social Web. Doris Schuppe hat mir übrigens von einer Firma erzählt, die die erforderliche 3D-Rechenleistung für SL oder auch World auf Warcraft sozusagen in der Cloud (noch so eine Wolke) erbringt und dem Nutzer wirklich nur das ruckelfreie (!) Bild auf sein Endgerät schickt – auf sichere Weise und sogar aufs iPhone! Das ist doch was. Ich bin gespannt, was sich da noch alles tut und wann die Totgesagten wieder auferstehen.







15. Mai 2010 at 20:55
@Doris Diese Entwicklung muss ich mal unbedingt genauer unter die Lupe nehmen
Ich habe zu dem Thema vor ca. einem Monat auch schon etwas geschrieben ( http://www.web3d-blog.com/blue-mars-bald-mit-cloud-option-vollste-power-fur-den-endbenutzer/ ). Die virtuelle Welt Blue Mars möchte es in Zukunft möglich machen, ist also schon auf der Road Map des Unternehmens. Leider hat Linden Lab noch nichts in dieser Richtung verlauten lassen. Wenn sich herausstellt, dass es generell mit Second Life möglich ist, sehe ich aber keinen Grund das nicht umzusetzen. Würde viiiiieles zum besseren verändern, denn was stört einen mehr als “Lag”?
12. Mai 2010 at 09:45
Diese Firma, die ich auf den M-Days 2010 in München gesprochen habe, ist V-Gate aus Aachen. Deren Produkt “Metaport” ist eine wirklich spannende Entwicklung: “mobile Grid-Plattform zur effizienten Bereitstellung virtueller 3D-Welten auf mobilen Endgeräten” http://www.v-gate.de/index.php/de/metaport