Und zwar nicht, weil ich doch richtig mit meinem Spanien Tipp lag, sondern weil ich einfach das Auftreten der deutschen Mannschaft und die Reaktionen darauf genieße. Ich war gestern in London und bin dort immer wieder auf die Deutschen, ihre Zukunft und ihre Spiele angesprochen worden. Übrigens waren alle Engländer der Meinung, dass wir ihr Team auch dann geschlagen hätten, wenn der berühmte Lattentreffer gegeben worden wäre! Wie Kurt-Walter Langer schreibt (siehe Kommentar) kann man natürlich vieles mit Change Management vergleichen, und damit natürlich auch die Frage, wie man mit Niederlagen umgeht und wie man daran wächst, besonders ein junges Team. Insofern schauen wir nach vorne, drücken Klose die Daumen, dass er Ronaldos Rekord bricht und freuen uns…







21. Juli 2010 at 09:22
Die junge deutsche Nationalmannschaft ist ‘nur’ WM-Dritter, Klose hat Ronaldos Rekord nicht gebrochen, der goldene Schuh für Thomas Müller ist lediglich eine Randnotiz, die Mannschaft hat sich nicht feiern lassen, das Trainerteam zögert mit der Vertragsverlängerung, Dr. Zwanziger will eventuell aufhören … Hei, welch ‘schöne’ (= badisch-ironisch für ‘schlecht’) Nachrichten für die Medien?!
In Wirklichkeit können wir hier wieder ein gutes Beispiel für gelungenes Changemanagement sehen. Unaufgeregt und mit Bedacht hat das Trainerteam nach der WM zusammen gesessen und die Zukunft geplant. Der DFB und die Fußballexperten der Liga haben ständig ihre Anerkennung (Lob!) geäußert! Von keinem WM-Spieler hörte man etwas Negatives, weil das große Ziel 2010 verfehlt wurde (nur verständliche Enttäuschung nach dem Spanien-Spiel)!
Seit gestern ist klar, das Trainerteam macht geschlossen weiter, Joachim Löw ist gestärkt und Oliver Bierhoff auch!
Gute Voraussetzungen für den Weg zur EM in Polen und der Ukraine.
Hier hat sich deutlich gezeigt, dass Changemanagement eben zu den Ausdauerdisziplinen zählt und nicht zu den Sprints!