Demnächst habe ich die Ehre, bei einem 100jährigen Firmenjubiliäum eine Rede halten zu dürfen. Mein Vorredner wird die Geschichte des Unternehmens in Relation zu wichtigen Entwicklungen und Ereignissen setzen; danach darf ich über die Zukunft sprechen, insbesondere die der IT. Der Einstieg ist einfach: Zur Auflockerung mal ein paar Bilder aus Science-Fiction-Filmen der 70er und 80er, wie man sich damals Zukunft vorgestellt hat. Auch als Warnung, dass wir beim Blick in die Zukunft oft daneben liegen. Auch Erik Händelers “Geschichte der Zukunft” bietet wertvolle Hinweise. Die Zukunft der IT (es handelt sich übrigens nicht um ein Fachpublikum) will ich in drei Thesen zusammenfassen:
1. Das Web der Dinge wird kommen
2. IT-Anwendungen und Produkte werden emotionaler, Marketing und Design werden bei IT-Entscheidungen immer wichtiger (siehe das Beispiel iPhone und iPad)
3. Das Social Web wird unsere Arbeitsweisen massiv verändern
Zu Punkt drei fällt mir ein: Warum nicht mal die eigene Arbeitsweise ändern und das Web beziehungsweise dieses Blog für weitere Ideen nutzen? Was wären Thesen/Botschaften, die ihr/Sie aufstellen würden? Ich baue das in den Vortrag mit ein und werde über die Resonanz berichten…







22. September 2010 at 15:17
Hallo Thomas,
für Deine Themenfindung kann ich Dir insbesondere auch den Vortrag “Computer der Zukunft: unsichtbar und überall” von Friedemann Mattern empfehlen: http://bit.ly/8NaB9u
Viele Grüße,
Matthias
17. September 2010 at 08:39
Hi Thomas,
nett, daß Du das Thema und auch in der Form ansprichts. Ich finde Deine Themenclusterung sehr gelungen. Den noch würde ich gerne anmerken, dass das Umfeld auch eine bedeutende Rolle spielt.
Globale Trends wie: die Globalisierung, die Dynamisierung der Märkte, die globale Wertschöpfunsketten werden durch Soziale Trends wie die älternde Bevölkerung, das Umweltengagement der Menschen, die Ein-/Auswanderung und auch technische Trends wie neue User Interfaces, Augmented Reality, Semantische Netze ergänzt und beeinflusst.
Radarbilder die auch diese äußere Rahmenbedingungen berücksichtigen können die Entwicklungsstufen und Brisanz verdeutlichen.
Gruß
Carlos
1. September 2010 at 15:28
hallo herr Balgheim,
gerade zu ihrem 3.) habe ich einen reichen fundus anzubieten, wenn Sie in meinen blog sehen wollen. da findet zufällig auch gerade eine blogparade zu ähnlichem thema statt:
http://blog.poczynek.org/2010/08/blogparade-digitales-managen.html
hypothese 4.)
in längerfistiger sicht (ca. 25 – 40 J) würde ich davon ausgehen, dass der begriff “IT” als geschichtlich notiert. so wie heute bereits ansatzweise “EDV”. schließlich unterhalten wir uns heute auch nicht mehr über “dampfkraft” oder “das stromnetz” als schlüsselbegriffe der betriebswirtschaft.
conclusio: die industrialisierung der IT wird diese zur “unsichtbaren” größe (commodity) werden lassen und die lösungen stehen zu 100% im vordergrund.
mit besten empfehlungen aus Wien.
sunshine!
Jan A. Poczynek
denkwerkstatt | menschen teams organisationen