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	<title>Cirquent Blog &#187; Featured</title>
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		<title>E-Mobility – Expertenaustausch in Japan</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 09:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Spreng</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tokio ist vieles, auch ein Verkehrsmoloch. Man stelle sich vor, dort flitzen die Autos herum und man hört – nichts. Auch das ein Aspekt von Elektromobilität. Unsere Kollegen von NTT Data in Japan sind schon seit längerem an diesem Thema dran, genau wie wir von Cirquent.
So kam es in Tokio kürzlich zu einem persönlichen Austausch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tokio ist vieles, auch ein Verkehrsmoloch. Man stelle sich vor, dort flitzen die Autos herum und man hört – nichts. Auch das ein Aspekt von Elektromobilität. Unsere Kollegen von <a title="NTT Data" href="http://www.nttdata.co.jp/en/" target="_blank">NTT Data</a> in Japan sind schon seit längerem an diesem Thema dran, genau wie wir von Cirquent.</p>
<div id="attachment_5976" class="wp-caption alignleft" style="width: 156px"><img class="size-medium wp-image-5976  " title="Charging station Tokyodiscussion" src="http://www.cirquent-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/Charging-station-Tokyodiscussion3-405x540.jpg" alt="" width="146" height="194" /><p class="wp-caption-text">Ladestation für Elektroautos in Tokio</p></div>
<p>So kam es in Tokio kürzlich zu einem persönlichen Austausch zwischen den europäischen und japanischen E-Mobility-Experten. NTT Data ist in Japan nicht nur bei E-Mobility ein wichtiger Anbieter, sondern auch im Bereich der Telematik. Hier</p>
<p>arbeitet der Konzern an äußerst interessanten Mehrwertdiensten maßgeblich mit. Dabei werden zum Beispiel aktuelle Verkehrsmeldungen verarbeitet und daraus Vorhersagen für zukünftige Staus abgeleitet. Der Stau soll so vorausschauend vermieden werden. Das System dazu, ViewRoad, ist seit sieben Jahren im Einsatz.</p>
<p>In Europa sind wir ebenfalls aktiv, zum Beispiel in Österreich im Projekt<a title="Ballade" href="http://www.cirquent-blog.de/2009/11/23/vorfahrt-furs-elektroauto-%E2%80%93-das-osterreichische-projekt-ballade-arbeitet-dran/" target="_blank"> Ballad</a>e. Ballade heißt neuerdings JuPlu, gesprochen „dschapla“ – von „just plug“. In diesem Projekt arbeitet Cirquent mit den Unternehmen Paybox, EOX, Evernear und der FH Janneum an dem Konzept einer einfach zu bedienenden Stromtankstelle.</p>
<p>Die hinter den Systemen stehenden IT-Systeme haben sowohl ähnliche als auch komplementäre Komponenten. Darum prüfen wir gerade, wie wir die Erfahrungen dieser ersten Pilotsysteme für ein einheitliches hochskalierbares und flexibles System für den Weltmarkt weiterentwickeln können.</p>
<p>In Europa wie auch in Asien (insbesondere in China und Japan) wird die Elektromobilität insbesondere aus ökologischen Gründen von der Politik sehr stark propagiert. Die Unterstützung mit Forschungs- und Förderbudgets ist allerdings von Land zu Land sehr unterschiedlich. Die ersten Elektroautos verschiedener Hersteller sind auf dem Markt, wenn auch noch in sehr geringer Stückzahl und meist eingebunden in Forschungsprojekte oder zur Erprobung. Spätestens innerhalb der nächsten zwei Jahre planen alle großen Automobilhersteller den Markteintritt mit Elektrofahrzeugen. Die meisten Energieversorger in Deutschland</p>
<div id="attachment_5977" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><img class="size-medium wp-image-5977 " title="Charging station Vienna" src="http://www.cirquent-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/Charging-station-Vienna-540x405.jpg" alt="" width="194" height="146" /><p class="wp-caption-text">Ladestation für Elektroautos in Wien</p></div>
<p>verfügen bereits über Ladestellen und einzelne Elektrofahrzeuge; teilweise teilen sie sich diese auch mit verbundenen Unternehmen. Neben Autos sind hier auch Roller, Pedelecs und Segways zu finden.</p>
<p>Einer deutlich schnelleren Marktentwicklung steht hier neben dem Preisthema angesichts geringer Stückzahlen vor allem ein <a title="Cirquent Blog" href="http://www.cirquent-blog.de/2010/09/06/e-mobility-losung-fur-das-henne-ei-problem/" target="_blank">Henne-Ei-Problem</a> entgegen: Warum sollen Energieversorger mehr Ladestellen aufstellen, wenn es keine Autos gibt? Warum sollen Leute mehr Elektrofahrzeuge kaufen, wenn es keine Lademöglichkeiten gibt?</p>
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		<title>E-Mobility: Die Motivation für den Umstieg erhöhen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meike Leopold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Michael Spreng und Robert Lasowski, Cirquent Experten für E-Mobility, sprachen mit der Redaktions des Cirquent Blogs über erste Pilotprojekte, konkurrierende Betriebskonzepte und den Umstieg auf stromgetriebene Fahrzeuge.
 
Cirquent Blog: Michael, Robert, ihr beschäftigt euch mit der Entwicklung intelligenter Services für Ladeinfrastrukturen von Elektrofahrzeugen. Gibt es bereits vorzeigbare Projekte, an denen Cirquent beteiligt ist?
Spreng: Ja. Cirquent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Spreng und Robert Lasowski, Cirquent Experten für E-Mobility, sprachen mit der Redaktions des Cirquent Blogs über erste Pilotprojekte, konkurrierende Betriebskonzepte und den Umstieg auf stromgetriebene Fahrzeuge.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Cirquent Blog: Michael, Robert, ihr beschäftigt euch mit der Entwicklung intelligenter Services für Ladeinfrastrukturen von Elektrofahrzeugen. Gibt es bereits vorzeigbare Projekte, an denen Cirquent beteiligt ist?</strong></p>
<p><strong>Spreng: </strong>Ja. Cirquent Österreich ist Partner im Projektkonsortium <a title="Cirquent Blog" href="http://www.cirquent-blog.de/2010/05/04/wien-stromtankstellen-gehen-live/" target="_blank">Ballade</a>, bei dem es darum geht, an frei stehenden Ladesäulen wie auch über Telefonzellen der A1 Telekom eine Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge anzubieten. Die Kollegen in Wien haben zunächst ein Konzept entwickelt und dann einen Feldtest aufgebaut: mit der Hardware, die man zum Aufladen der Fahrzeuge benötigt, und eben auch mit den notwendigen Zentralsystemen für die Autorisierung, Kundenverwaltung, Überwachung des Ladestellennetzwerks einschließlich Verbrauchsmessung und Abrechnung.</p>
<p><strong>Lasowski: </strong>Außerdem hat unsere japanische Muttergesellschaft NTT Data in Tokio ein ähnliches Projekt mit Ladesäulen an Supermärkten durchgeführt. Der Feldtest dort hat gezeigt, dass die Methode funktioniert. Diese Infrastruktur wird jetzt in einer ersten kommerziellen Phase weiterbetrieben. Im Übrigen ist auch das System, das in Österreich entwickelt wurde, für den Betrieb reif und kann tatsächlich genutzt werden. Unsere Aufgabe bei Cirquent ist es nun, diese Aktivitäten zusammenzuführen und eine gemeinschaftliche Lösung anzubieten.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong>Was heißt das genau?</strong></p>
<p><strong>Lasowski: </strong>Wir sind dabei, ein System zu definieren, das nicht nur mit einigen tausend Ladestationen in  Deutschland oder Österreich zurechtkommt, sondern das so flexibel ist, dass es sowohl in Europa als auch in Asien mit entsprechend unterschiedlichen Standards genutzt werden kann. Unser Ziel ist ein international marktfähiges Serviceangebot.</p>
<p><strong>Und wie könnte das aussehen?</strong></p>
<p><strong>Spreng: </strong>Es sind verschiedene Modelle denkbar. Wir könnten diesen Dienst zum Beispiel gemeinsam mit einem Energieversorger anbieten, der die Elektrizität bereitstellt und das Aufstellen der Ladestationen übernimmt. Wir steuern dann den IT-Service bei. Ein anderes Modell wäre, dass wir den Service für ein Versorgungsunternehmen bereitstellen, etwa für ein Stadtwerk, das dann wiederum als alleiniger Provider agieren kann.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong>Also richtet sich das Angebot in erster Linie an Energieversorger?</strong></p>
<p><strong>Lasowski: </strong>Nein. Das kann auch ein Parkplatzbetreiber, ein Restaurant, ein Geschäft oder ein Supermarkt sein. Wir wollen ja gerade ein System anbieten, das es jedem ermöglicht, eine Ladestation aufzustellen, ohne sich über die ganzen Abwicklungs-, Authentifizierungs- und sonstigen Prozesse Gedanken zu machen. Wenn etwa ein Supermarkt seinen Kunden die Möglichkeit geben will, während ihres Einkaufs Strom zu tanken, steht der erst einmal vor einem Haufen Fragen: Wie machen wir das überhaupt? Wie identifizieren wir die Kunden? Wie können die bezahlen? Wie können die das freischalten? Genau diese Fragen wollen wir beantworten, indem wir sagen: Stellt die Ladestation auf und den Rest bekommt ihr automatisch von uns.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong>Cirquent will den Service auch international anbieten. Ist man sich denn länderübergreifend einig, dass E-Fahrzeuge mittels Ladestationen versorgt werden sollen? Es gibt ja auch Konkurrenzsysteme, die etwa mit dem Austausch von Akkus arbeiten.</strong></p>
<p><strong>Lasowski: </strong>Einig ist man sich natürlich nicht. Das wäre ja zu schön, um wahr zu sein. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass es einfacher ist, Ladestationen aufzustellen, als die Batterietauschvariante zu realisieren. Es ist nun mal leichter, sich auf einen Stecker zu einigen, als direkt in die Konstruktion aller Fahrzeuge einzugreifen, wie es für das Batterietauschmodell notwendig ist.</p>
<p><strong>Spreng: </strong>Wir gehen davon aus, dass es irgendwann ein hybrides System geben wird. Bei längeren Strecken von 400 bis 500 Kilometern ist der Batterietausch ja durchaus sinnvoll, weil man damit nahezu an die Tankzeiten der heutigen Fahrzeuge herankommt. Mit den Stationen dauert das Aufladen sieben bis acht Stunden. Und selbst die Schnellladung, mit der Sie den Akku aus technischen Gründen nur zu 80 Prozent aufladen können, dauert heute in der Regel noch fast eine halbe Stunde.</p>
<p><strong>Das heißt, für verschiedene Anwendungszwecke wird es verschiedene Systeme geben?</strong></p>
<p><strong>Spreng: </strong>Zumindest mittelfristig wird das so sein. Es mag sein, dass wir 2020 schlauer sind und feststellen, es funktioniert nur die Ladesäule. Aber das wird man dann sehen.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong>Zum Schluss noch die Frage: Fahrt ihr eigentlich selber ein E-Fahrzeug?</strong></p>
<p><strong>Spreng: </strong>Zurzeit fahre ich allenfalls mal eine elektrische Eisenbahn. Aber im Ernst: Die heutigen E-Fahrzeuge eignen sich hauptsächlich für Haushalte, in denen es zwei Fahrzeuge gibt: das eine zum Pendeln und das andere für längere Strecken. In meinem Haushalt gibt es zurzeit nur ein Fahrzeug und das muss schon aus beruflichen Gründen eins sein, mit dem ich auch längere Strecken zurücklegen kann.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Lasowski: </strong>Ich denke, das ist eine Frage nicht nur an uns, sondern von generellem Interesse. Denn es geht dabei ja genau um das, was wir mit Cirquent versuchen: die Motivation für einen Umstieg zu erhöhen. Das ist wie beim Henne-Ei-Problem: Wenn man ein Fahrzeug auf den Markt bringt, das mit Strom fährt, das aber wegen fehlender Infrastruktur nicht geladen werden kann, dann ergibt das keinen Sinn. Und umgekehrt bringt eine Infrastruktur ohne passende Fahrzeuge auch nichts. Damit trotzdem etwas in Gang kommt, versuchen wir, die Investitionshürden für Unternehmen und Energieversorger zu verringern, indem wir einen entsprechenden Service zu einem attraktiven Preis anbieten. Das wiederum könnte dann potenziellen Käufern die Entscheidung erleichtern, sich ein E-Fahrzeug anzuschaffen, weil sie so die Sicherheit haben, dass sie es auch unterwegs aufladen können. Und dann wird sicher auch Herrn Spreng und mir die Antwort leichter fallen, ob wir uns so ein Fahrzeug zulegen.</p>
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		<title>#SMS10: Im Tal der Enttäuschung angekommen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meike Leopold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit ich in dieser Woche teilgenommen habe am Social Media Kongress (oder Summit oder beides?) in Wiesbaden, ist bei mir das Fass übergelaufen: Ich bin total genervt  von dem Social Media Gedöns! Ich bin im berühmten Gartner-Tal der  Enttäuschung angelangt. Nun bin ich ja bei weitem nicht die erste, die  ihr Unbehagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich in dieser Woche teilgenommen habe am <a title="Social Media in Unternehmen" href="http://www.conferencegroup.de/event_overview/1-jahreskongress-social-media-in-unternehmen-151.html" target="_blank">Social Media Kongress (oder Summit oder beides?)</a> in Wiesbaden, ist bei mir das Fass übergelaufen: Ich bin total genervt  von dem Social Media Gedöns! Ich bin im berühmten Gartner-Tal der  Enttäuschung angelangt. Nun bin ich ja bei weitem nicht die erste, die  ihr Unbehagen in dieser Sache bekennt. <a title="Written in Basic" href="http://www.robertbasic.de/2010/08/warum-mir-dieses-social-media-gelaber-auf-den-sack-geht/" target="_blank">Andere </a>haben das Thema schon längst auf dem Kieker, wenn auch aus den <a title="Mediadonis" href="http://www.mediadonis.net/" target="_blank">verschiedensten Gründen</a> und Blickwinkeln. Bei uns auf dem Cirquent Blog haben wir auch schon in sozial verträglicher Form <a title="Noch ein Social Media Berater" href="http://www.cirquent-blog.de/2010/08/23/und-nochn-social-media-experte/" target="_blank">Dampf abgelassen</a> dazu.</p>
<p style="text-align: left;">Ganz  ehrlich: Weder hab ich noch Zeit und Nerven für diejenigen, die Twitter  nicht mal buchstabieren können oder für eine gefährliche Krankheit  halten, noch für die mehr oder weniger selbsternannten und  selbstgefälligen Gurus und &#8220;Avantgardisten&#8221;, die den Social Media Olymp  bevölkern und auf die armen Unwissenden hinieden herabschauen. Die  sowieso immer alles besser wissen und in der Twittertimeline der SMS10 mal  wieder ein fröhliches Stelldichein feierten. In die Mangel genommen  haben die Herrschaften dabei vor allem die Unternehmensvertreter, die  ihre Cases vorstellten: Wo bleibt denn da der <a title="Brass Tack" href="http://www.brasstackthinking.com/2010/08/going-beyond-social-media-reach/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+TheBrandBox+%28Brass+Tack+Thinking%29" target="_blank">ROI</a>,  was ist das für ein Quatsch, warum machen die denn so viel  Eigenwerbung? (Hallo?!) etc. etc. Immerhin gab es zwischendurch auch  lichte Momente wertvoller Selbsterkenntnis, wie dieser Tweet zeigte: <img class="size-full wp-image-5938 aligncenter" title="SMS10" src="http://www.cirquent-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/SMS10.jpg" alt="" width="463" height="77" /></p>
<p>Hand aufs Herz: Insgesamt herrscht doch auf diesem  Parkett vorwiegend geschäftige Ratlosigkeit, und es wird ungeheuer viel  heiße Luft verblasen. Also, ich halte es mit Herrn Lumma von Scholz  &amp; Friends: Social Media ist vorbei! lautete der Titel seines  insgesamt reichlich blasiert gehaltenen Vortrages. Richtig: Social Media ist  vorbei. Und Social Media ist vor allem kein Selbstzweck.</p>
<p>Ich sage den  Ratlosen in der beratenden Zunft: Ihr seid auf dem  Holzweg, wenn ihr meint, dass sich Social Media als  Beratungsmodul für xtausende von Euro im Jahr verkaufen lässt! Ich sage den Verzweifelten unter den Unternehmenskommunikatoren:  Macht euch locker und lasst euch bloß nicht ins Bockshorn jagen! Wir  sollten uns alle miteinander wieder mehr besinnen auf die gute alte Botschaft  bzw. Story und wie wir sie (im digitalen Zeitalter) am besten  rüberbringen können.</p>
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		</item>
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		<title>Zukunft der IT: Ihre Ideen für meinen Vortrag</title>
		<link>http://www.cirquent-blog.de/2010/09/01/zukunft-der-it-ihre-ideen-fur-meinen-vortrag/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Balgheim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Demnächst habe ich die Ehre, bei einem 100jährigen Firmenjubiliäum eine Rede halten zu dürfen. Mein Vorredner wird die Geschichte des Unternehmens in Relation zu wichtigen Entwicklungen und Ereignissen setzen; danach darf ich über die Zukunft sprechen, insbesondere die der IT. Der Einstieg ist einfach: Zur Auflockerung mal ein paar Bilder aus Science-Fiction-Filmen der 70er und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Demnächst habe ich die Ehre, bei einem 100jährigen Firmenjubiliäum eine Rede halten zu dürfen. Mein Vorredner wird die Geschichte des Unternehmens in Relation zu wichtigen Entwicklungen und Ereignissen setzen; danach darf ich über die Zukunft sprechen, insbesondere die der IT. Der Einstieg ist einfach: Zur Auflockerung mal ein paar Bilder aus Science-Fiction-Filmen der 70er und 80er, wie man sich damals Zukunft vorgestellt hat. Auch als Warnung, dass wir beim Blick in die Zukunft oft daneben liegen. Auch Erik Händelers <a title="Geschichte der Zukunft" href="http://www.kondratieff.biz/seiten/buch/zukunft.htm" target="_blank">&#8220;Geschichte der Zukunft&#8221;</a> bietet wertvolle Hinweise. Die Zukunft der IT (es handelt sich übrigens nicht um ein Fachpublikum) will ich in drei Thesen zusammenfassen:</p>
<p>1. Das Web der Dinge wird kommen</p>
<p>2. IT-Anwendungen und Produkte werden emotionaler, Marketing und Design werden bei IT-Entscheidungen immer wichtiger (siehe das Beispiel iPhone und iPad)</p>
<p>3. Das Social Web wird unsere Arbeitsweisen massiv verändern</p>
<p>Zu Punkt drei fällt mir ein: Warum nicht mal die eigene Arbeitsweise ändern und das Web beziehungsweise dieses Blog für weitere Ideen nutzen? Was wären Thesen/Botschaften, die ihr/Sie aufstellen würden? Ich baue das in den Vortrag mit ein und werde über die Resonanz berichten&#8230;</p>
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		<title>Podcast: Hilfe nach der Bankenfusion</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 08:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Singer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Übernahme der Dresdner Bank hat die Commerzbank ein großes Integrationsprojekt gestartet. Mit der Unterstützung von Cirquent haben IT- und Bankmanager auch die Cash-Management-Systeme in das Portfolio der Commerzbank aufgenommen. Die Unterstützung leistet eine kleine Gruppe von Cirquent Beratern und Programmierern aus Ettlingen bei Karlsruhe. Schon seit fast 15 Jahren arbeiten diese Bankenspezialisten von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Übernahme der Dresdner Bank hat die Commerzbank ein großes Integrationsprojekt gestartet. Mit der Unterstützung von Cirquent haben IT- und Bankmanager auch die Cash-Management-Systeme in das Portfolio der Commerzbank aufgenommen. Die Unterstützung leistet eine kleine Gruppe von Cirquent Beratern und Programmierern aus Ettlingen bei Karlsruhe. Schon seit fast 15 Jahren arbeiten diese Bankenspezialisten von Cirquent für die ehemalige Dresdner Bank und haben dort wichtige Produkte im Bereich Cash Management mitentwickelt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5800" title="Petra_Krumlinde_112x112" src="http://www.cirquent-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Petra_Krumlinde_112x112.jpg" alt="" width="108" height="108" /></p>
<p>Cirquent Projektleiterin Petra Krumlinde klärt in unserem aktuellen Podcast auf, was Cash- Management-Systeme leisten und warum dieses spezielle Projekt auch die Kommunikation mit Verwandten und Bekannten erleichtert.</p>
<p>Autor: Notker Oberhäuser, Sprecher: Inke Köster und Wulf Wilde</p>
<p>Foto: Markus Goetzke, Commerzbank AG</p>
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		<item>
		<title>Interview: &#8220;Umgang mit Social Media erfordert Öffnung&#8221;</title>
		<link>http://www.cirquent-blog.de/2010/08/30/interview-umgang-mit-social-media-erfordert-offnung/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 09:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meike Leopold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Twitter sind wir mit Beate Wiedner schon eine Weile &#8220;verdrahtet&#8221;. Beate Wiedner hat während ihres Studium der Kommunikationswissenschaft in Münster bereits zahlreiche praktische Erfahrungen bei Agenturen und Medien gesammelt und darüber hinaus einige Zeit in New York verbracht, unter anderem beim Goethe Institut. Für ihre kürzlich fertig gestellte empirische Magisterarbeit zum Thema Social Media [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Twitter sind wir mit Beate Wiedner schon eine Weile &#8220;verdrahtet&#8221;. Beate Wiedner hat während ihres Studium der Kommunikationswissenschaft in Münster bereits zahlreiche praktische Erfahrungen bei Agenturen und Medien gesammelt und darüber hinaus einige Zeit in New York verbracht, unter anderem beim Goethe Institut. Für ihre kürzlich fertig gestellte empirische Magisterarbeit zum Thema Social Media hat sie im Frühjahr 2010 auch Cirquent befragt.</p>
<p><strong>Cirquent Blog: Ihre druckfrische Magisterarbeit trägt den Titel: „Marken im Gespräch. Chancen und Risiken des Einsatzes von Social Media in der Markenkommunikation.“ Was hat Sie an diesem Thema gereizt?</strong></p>
<p><strong>Beate Wiedner: </strong>Auf das Thema bin ich während meines Praktikums in einer Werbeagentur in Frankfurt gestoßen. Dort habe ich gemerkt, dass der Bereich Social Media Marken eine neue Form der Kommunikation mit ihren Anspruchsgruppen bietet, über die wir noch zu wenig wissen. Und da ich eine Arbeit schreiben wollte, die auch für die Praxis eine Relevanz besitzt, schien mir das Thema sehr passend. Im Zuge meiner Beschäftigung mit Social Media habe ich dann schnell eine Leidenschaft entwickelt, die mich in meiner Themenwahl immer wieder bestätigt hat. Die Möglichkeiten für Marken, über diese Plattformen mit Menschen zu kommunizieren sind neu, vielfältig und spannend!</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_5906" class="wp-caption alignleft" style="width: 301px"><strong><strong><img class="size-medium wp-image-5906 " title="Beate Wiedner" src="http://www.cirquent-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Beate-Wiedner1-436x540.jpg" alt="" width="291" height="360" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Beate Wiedner</p></div>
<p><strong>Uns interessiert natürlich besonders der Praxisteil, in dem Sie zwölf Unternehmensvertreter, darunter auch Cirquent, zu den Aktivitäten ihrer Marken in Social Media befragt haben.Warum engagieren sich die teilnehmenden Unternehmen im Social Web? Welche Chancen sehen sie?</strong><strong> </strong></p>
<p>Weitere Marken mit denen ich gesprochen habe waren u.a. Adidas, Daimler, Allianz, Scout24, Ikea, Ebay, Kodak und die Fidor Bank. Die Personen waren entweder aus dem Bereich der Unternehmenskommunikation oder des Marketings und konnten mir sehr spannende Einblicke geben. Die Motive der Unternehmen sich in diesem Feld zu betätigen lagen insbesondere darin, Erfahrungen zu sammeln. Viele Unternehmen gehen davon aus, dass diese Form der Kommunikation zukünftig sehr wichtig wird und wollen lernen, mit diesen neuen Medien umzugehen. Zudem sehen die Experten sehr viele Chancen in dieser Kommunikationsform, die sich entweder auf die Kommunikation zwischen der Marke und ihren Zielgruppen, auf Auswirkungen für die Marke selbst oder auf ein besseres Verständnis der Nutzer beziehen. Chancen, die sich auf die Kommunikation zwischen der Marke und ihren Zielgruppen beziehen, werden am häufigsten genannt. Hier stehen die Chancen zum Dialog, neue Multiplikatoren zu gewinnen und zu den Nutzern eine intensivere Beziehung aufzubauen im Vordergrund. Bezogen auf die Marke selbst sind die Möglichkeiten, eine Marke persönlicher zu machen und ihr ein glaubwürdigeres Image zu verleihen, die wesentlichen Chancen. Insgesamt beziehen sich alle genannten Chancen auf weiche Faktoren und dienen der Markenbildung und -pflege. Keiner der Experten nannte explizit absatzbezogene Chancen, wobei natürlich auch der Absatz indirekt über eine bessere Kundenbindung und ein besseres Image gesteigert werden kann.</p>
<p><strong>Welche Risiken bzw. Probleme haben Ihre Gesprächspartner hervorgehoben?</strong></p>
<p>Zunächst einmal haben die Experten sehr viel weniger Risiken als Chancen genannt. Dies hängt sicherlich auch mit der Auswahl der Experten zusammen, die allesamt sehr positive Erfahrungen mit Social Media gemacht haben. Die  genannten Risiken beziehen sich fast ausschließlich auf Risiken, die durch eine falsche oder fehlerhafte Nutzung von Social Media auftreten können. Wer die Charakteristika dieser Kommunikationsräume nicht beachtet, kann natürlich seiner Marke schaden und Beziehungen zu Zielgruppen verschlechtern. Daher ist es sehr wichtig für Markenverantwortliche sich mit diesen Medien vertraut zu machen und Erfahrungen zu sammeln. Ausschlaggebend für den Erfolg einer Marke in Social Media ist die Bereitschaft, Neues zu lernen, offen zu sein und auf die Menschen zuzugehen. Wer mit Unkenntnis und fehlender Empathie in Social Media aktiv wird, geht Risiken ein. Dadurch bedingt beziehen sich auch die größten Probleme auf interne Strukturen und vorherrschende Denkweisen. Hier gilt es, sehr viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten. Denn eine Aktivität in Social Media hört nicht an den Türen der Kommunikationsabteilungen auf. Marken, die konsequent in Social Media aktiv sind, haben festgestellt, dass dieses Thema sehr schnell alle Bereiche des Unternehmens betrifft, angefangen beim Kundenservice, der Personalabteilung, der Produktion und des Vertriebes. Eine Aktivität in Social Media zu betreiben wird schnell zu einer Grundsatzentscheidung und einer neuen Gesamtausrichtung des Unternehmens auf Kundenbedürfnisse und erfordert daher viel Umdenken und Mut zu Veränderungen. In diesem Prozess liegen die meisten Probleme.</p>
<div id="attachment_5886" class="wp-caption alignleft" style="width: 340px"><img class="size-medium wp-image-5886 " title="Grafik_Chancen_Risiken" src="http://www.cirquent-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Grafik_Chancen_Risiken2-381x540.jpg" alt="" width="330" height="468" /><p class="wp-caption-text">Marken im Gespräch. Chancen und Risiken des Einsatzes von Social Media in der Markenkommunikation, Beate Wiedner 2010</p></div>
<p>In meiner Studie habe ich mit Cirquent nur ein reines B2B-Unternehmen befragt. Viele Unternehmen setzen Social Media in der B2C und in der B2B-Kommunikation ein. Bei der Bewertung von Social Media anhand der Chancen und Risiken lassen sich keine Unterschiede feststellen. Social Media in der B2B-Kommunikation einzusetzen, scheint jedoch etwas schwieriger zu sein, einfach weil diese Zielgruppen die Plattformen noch nicht so aktiv nutzen. Bisher findet ein Dialog vermehrt mit jungen, online-affinen Konsumenten und Personen aus dem Social Media bzw. Kommunikationsumfeld statt,  Entscheider aus anderen Unternehmen sind bislang weniger aktiv in Social Media. Das bedeutet jedoch nicht, dass B2B-Zielgruppen diese Form der Kommunikation nicht wahrnehmen.</p>
<p><strong>Welche Plattformen im Social Web nutzen die Unternehmen am meisten?</strong></p>
<p>Die meistgenutzten Plattformen sind Twitter, Facebook, Youtube und Blogs. Viele Marken beschränken sich hauptsächlich auf diese Medien, einige nutzen dazu noch Slideshare, Flickr und Xing oder haben einen Social Media Newsroom eingerichtet. Dieses Ergebnis deckt sich auch mit anderen durchgeführten Studien. Grundsätzlich kann ein Unternehmen je nach eigener Struktur unterschiedliche Strategien wählen. Einige bedienen für jede Marke einzelne Social Media Profile, andere sind mit der Dachmarke aktiv und wiederum andere Unternehmen haben separate Accounts für unterschiedliche Abteilungen und Bereiche, sei es Social Responsibility, Human Ressources oder Unternehmenskommunikation, über die dann unterschiedliche Themen und Zielgruppen angesprochen werden.</p>
<p><strong>Wie gehen die befragten Unternehmen mit Kritik um, die im Social Web an ihnen geübt wird?</strong></p>
<p>Zunächst ist die Angst vor Kritik für viele Unternehmen eine Hemmschwelle. Die meisten Experten haben sich vor ihrer Aktivität sehr intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was zu tun ist, wenn sie kritisiert werden. Die überwiegende Anzahl an Unternehmen hat schließlich eine Social Media Aktivität begonnen, um sich ganz bewusst potenzieller Kritik auszusetzen und dadurch lernen zu können. Denn eine Kritik verschwindet nicht, nur weil das Unternehmen sie nicht hört. Nur wenn das Unternehmen weiß, welche Probleme und Schwierigkeiten mit den eigenen Produkten existieren, kann es reagieren. Die befragten Experten haben also allesamt eine sehr offene Einstellung zu Kritik, die bei einigen Unternehmen auch dazu geführt hat, dass die geäußerte Kritik oder die geäußerten Verbesserungsvorschläge der Konsumenten nun auch umgesetzt werden. Dadurch werden dann z.B. Produkte oder Services verbessert.</p>
<p>Neun von zwölf Experten haben jedoch nach Beginn ihrer Social Media Aktivität festgestellt, dass die erst befürchtete, dann gewollte Welle der Kritik ausblieb. Das Thema Kritik hängt sehr stark mit der Gesamtsituation eines Unternehmens zusammen. Steht ein Unternehmen gesellschaftlich in der Kritik, wird diese natürlich auch über Social Media Plattformen mit sehr viel mehr Emotionalität und Direktheit geäußert. Sind die Kunden aber mit den Produkten und dem Verhalten eines Unternehmens zufrieden, führt eine Social Media Aktivität an sich nicht automatisch zu Kritik.</p>
<p><strong>Wie gewinnen die von Ihnen befragten Marken Mitarbeiter dafür, sich auch im Social Web als Markenbotschafter einzusetzen?</strong></p>
<p>Dies geschieht bei den meisten Unternehmen durch Aufklärungsarbeit. Wichtig ist es an dieser Stelle, den Mitarbeitern einen eindeutigen Leitfaden für ihr Verhalten in Social Media an die Hand zu geben. Auch wenn Mitarbeiter der Marke nicht bewusst schaden wollen, kann es passieren, dass sie es durch Unwissenheit trotzdem tun. Dies gehört auch zu den genannten Risiken. Der Umgang mit dem Thema ist in den Unternehmen sehr unterschiedlich und hängt stark mit der Unternehmenskultur zusammen. Offene Unternehmen fördern ganz explizit die Aktivitäten der Mitarbeiter und wollen, dass diese offiziell als Mitarbeiter in Social Media aktiv sind und dort Ansprechpartner für Produkte sind oder einfach Einblicke aus ihrem Berufsalltag vermitteln. Konservative, traditionelle Unternehmen reagieren zurückhaltend und zeigen den Mitarbeitern eher ihre Grenzen auf, anstatt sie zu motivieren. Hier wird noch viel Potenzial verschenkt. Mitarbeiter zu Markenbotschafter zu machen erfordert aus Sicht einiger Experten eine weitere Abgabe von Kontrolle, der sie skeptisch gegenüber stehen. An dieser Stelle wird deutlich, dass der Umgang mit Social Media eng mit der Unternehmenskultur zusammen hängt und langfristig eine Öffnung erfordert.</p>
<p><strong>Inwiefern erfordert das Engagement im Social Web nach Ihren Erkenntnissen die Veränderung interner Strukturen?</strong></p>
<p>Als wichtigste Erfolgsfaktoren habe ich in meiner Studie Offenheit/Transparenz, Personalisierung und das Eingehen auf die Zielgruppe identifiziert. Diese Faktoren beziehen sich wesentlich auf die Unternehmenskultur und die grundlegende Ausrichtung eines Unternehmens. Damit hängt ein Engagement in Social Media sehr eng mit internen Strukturen zusammen. Insbesondere die Unternehmen, die bereit sind, sich zu öffnen, ihre Gesichter und Mitarbeiter zu zeigen und sich auf die Menschen einstellen, werden von der Kommunikation in Social Media profitieren. Eine weiterer Aspekt ist die inhaltliche Ausgestaltung der Social Media Aktivitäten. Markenprofile müssen für die Zielgruppen relevanten Content bereitstellen, um einen Mehrwert zu bieten. Durch die fehlenden Selektionskriterien durch Journalisten und fehlende Produktionskosten können in Social Media nun viel mehr kleine Themen kommuniziert werden, die ein Unternehmen anfassbar machen und Einblicke geben. Um diese Themen zugänglich zu machen, bedarf es einer stärkeren Vernetzung innerhalb des Unternehmens. Und zusätzlich betrifft das Feedback der Konsumenten zumeist mehrere Bereiche des Unternehmens. Alle Abteilungen sollten also bei der Bereitstellung von Themen zusammenarbeiten und müssen geäußertes Feedback wiederum aufnehmen und verarbeiten. Dann fungiert eine Kommunikationsabteilung als Mediator zwischen dem gesamten Unternehmen und ihrer Umwelt. Dies erfordert in vielen Unternehmen eine Veränderung interner Strukturen. Zudem hat eine Aktivität in Social Media auch das Potenzial, die Strukturen der Kommunikationsabteilungen in einem Unternehmen zu verändern. Social Media lässt sich nicht eindeutig dem Marketing oder der Unternehmenskommunikation zuordnen und erfordert daher eine sehr viel stärkere Zusammenarbeit dieser klassisch getrennten Abteilungen. Daraus könnte langfristig auch eine Aufhebung dieser Trennung erfolgen.</p>
<p><strong>Frau Wiedner, vielen Dank für das Gespräch und toi, toi, toi für die mündlichen Prüfungen! Möchten Sie uns noch verraten, welche beruflichen Pläne Sie haben?</strong></p>
<p>Ich werde ab dem 1. September bei der Werbeagentur <a title="Zum goldenen Hirschen" href="http://www.hirschen.de/de/home.html" target="_blank">Zum goldenen Hirschen</a> in Köln als Junior Plannerin tätig sein. Ich freue mich schon sehr auf die Herausforderungen, die dort auf mich warten. Unter anderem werde ich auch im Bereich Social Media weiter aktiv sein. Ich danke Ihnen für Ihre Fragen und Ihr Interesse an meiner Arbeit!</p>
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		<title>Ein leises Ah! ging durch die Telefonleitungen…</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cirquent Inside]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[IT & More]]></category>
		<category><![CDATA[Customer Management]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[…unserer monatlichen Industrie-Konferenz für Telecommunication, Media &#38; Utilities. Vielleicht hörte ich auch ein kleines „Endlich!“. Ich hatte verkündet, dass wir unsere Webseiten aktualisiert haben.
Es wurde Zeit, soviel hat sich in den vergangenen zwei Jahren entwickelt, und unsere Themen haben sich enorm erweitert.  Gerade sind Kollegen beispielsweise in Gesprächen mit Energieversorgern zum Thema E-Mobility. Andere Kunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…unserer monatlichen Industrie-Konferenz für Telecommunication, Media &amp; Utilities. Vielleicht hörte ich auch ein kleines „Endlich!“. Ich hatte verkündet, dass wir unsere Webseiten aktualisiert haben.</p>
<p>Es wurde Zeit, soviel hat sich in den vergangenen zwei Jahren entwickelt, und unsere Themen haben sich enorm erweitert.  Gerade sind Kollegen beispielsweise in Gesprächen mit Energieversorgern zum <a title="Cirquent Blog" href="http://www.cirquent-blog.de/2010/05/04/wien-stromtankstellen-gehen-live/" target="_blank">Thema</a> <a title="Cirquent Blog" href="http://www.cirquent-blog.de/2010/06/28/emobility-%e2%80%a6-auf-vier-radern-in-die-richtige-zukunft/" target="_blank">E-Mobility</a>. Andere Kunden realisieren wegweisende Projekte mit uns zu <a title="Cirquent Podcast" href="http://www.cirquent-blog.de/2010/05/27/real-time-decisioning-bei-der-e-plus-gruppe/" target="_blank">Real Time Decisioning</a>. Auch mobile Themen beschäftigen uns zunehmend: Mobile Payments, Mobile Apps und Mobile Advertising. Unsere Customer-Management-Expertise haben wir vertieft, und viele neue  Kolleginnen und Kollegen sind an Bord, die uns auch bei unseren klassischen Telko-Themen wie Order Management, Billing und Service Assurance unterstützen.</p>
<p>Nicht zuletzt aufgrund dieser vielfältigen Aktivitäten mussten unsere Internetseiten bislang warten&#8230; Bis jetzt!</p>
<p>Einen Überblick über unsere aktuellen Leistungen finden Sie nun hier: <a title="Cirquent Website" href="http://www.cirquent.de/de/offering/industries/telecommunications/index.html" target="_blank">http://www.cirquent.de/de/offering/industries/telecommunications/index.html</a></p>
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		<title>Bundesliga 2.0 – Die Liga rockt, der Fan bloggt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 12:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Estermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum vom WM-Stress erholt, fieberten Millionen von Fußballfans in Deutschland schon dem Saisonstart in der Liga entgegen. Seit Freitag rollt der Ball nun wieder. Von vielen leidenschaftlichen Anhängern der schönsten Nebensache der Welt freudig begrüßt. Selbst wenn das Sommerloch der fußballlosen Zeit dieses Jahr WM-bedingt gar nicht so tief bzw. lang war, der echte Fan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum vom WM-Stress erholt, fieberten Millionen von Fußballfans in Deutschland schon dem Saisonstart in der Liga entgegen. Seit Freitag rollt der Ball nun wieder. Von vielen leidenschaftlichen Anhängern der schönsten Nebensache der Welt freudig begrüßt. Selbst wenn das Sommerloch der fußballlosen Zeit dieses Jahr WM-bedingt gar nicht so tief bzw. lang war, der echte Fan kommentiert den Saisonbeginn nur kurz und knapp mit einem Wort: Endlich! Endlich Schluss mit Sommerpause und Transfertheater. Endlich gilt frei nach Ruhrpottlegende Adi Preißler wieder: „Grau is alle Theorie – entscheidend is auf&#8217;m Platz.“</p>
<p>Nur auf dem Platz? Ne, anno 2010 wird zwar immer noch auf dem Rasenplatz Fußball gespielt, aber Fußballbundesliga ist mittlerweile crossmedial, und zwar total. Ob live im Stadion (was heute meist Arena heißt), via (Pay-)TV, über Radioreportagen, ganz klassisch im Print oder über einschlägige Sport- und Videoportale im Internet. Die höchste deutsche Spielklasse ist auf allen medialen Kanälen vertreten und &#8211; bezieht man die Vor- und Nachberichterstattung mit ein &#8211; das täglich.</p>
<p>Die Bundesliga rockt eben. Aber, was vielleicht noch nicht so bekannt ist, sie bloggt auch. Oder besser: Sie wird gebloggt. Also über sie, jetzt.</p>
<p>Bereits vor einigen Jahren, als Web 2.0 und Social Media noch nicht in aller Munde waren, begannen fußballbegeisterte Blogger damit, ihre Liebe zum Spiel und die Leidenschaft für ihren Verein auch im Internet zu dokumentieren und zu kommentieren.</p>
<p>Was früher online den Gastkommentaren der Sportmedien und so genannten Fanforen vorbehalten war, findet nun in Form von Fußballblogs eine weitere Ausprägung. Und: Diese Blogs erfreuen sich in der Fanszene wachsender Beliebtheit. Das kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass viele Leser der einschlägigen Beiträge diese zahlreich kommentieren und sich rege an den sich daraus entspinnenden Diskussionen beteiligen. Das gilt für private Blogs genauso, wie für solche, die mittlerweile mehr und mehr am Rande von kommerziellen Print- und Onlineportalen erblühen.</p>
<p>Welcher Zeitpunkt wäre also günstiger als der Beginn der neuen Bundesligasaison, um einen Blick auf diese Bloggerlandschaft zu werfen? Richtig: keiner. Also pfeifen wir an.</p>
<p>Seit 2007 bereichert beispielweise das <a title="Königsblog" href="http://koenigsblog.net/" target="_blank">Königsblog</a> von Torsten Wieland aus Duisburg die Szene. Königsblog, das kommt von Königsblau &amp; Weiß. Spätestens jetzt wissen nicht nur Eingeweihte, um welchen Club sich hier alles dreht. Natürlich um den FC Schalke 04. Da wo Fußball zugleich Religion ist, wie man sagt.</p>
<p>Obwohl ich als Münchner gewiss kein besonders großer Anhänger von Schalke 04 bin, lese ich regelmäßig Torstens Beiträge zum Geschehen rund um seinen Club und den Fußball im Allgemeinen. Vielleicht, weil er mit seinem Stil zum einen genau meinen Geschmack trifft. Zum anderen, weil seine Beiträge nie jenes Maß an kritischer Objektivität vermissen lassen, das ich gerade beim Thema Fußball außerordentlich schätze. Garniert mit einer Portion Ruhrpottcharme hier und da ist das Königsblog für mich schlicht und einfach das beste deutsche Fußballblog. Prädikat: Besonders empfehlenswert! Ma kucken, wie sich das in der neuen Saison anlässt.</p>
<p>Ärmel hoch. Stutzen runter. Eine wahrhaft große Fangemeinde sammelt ein anderer Blogger um sich. Standesgemäß eigentlich, bloggt er doch über den mitgliederstärksten Verein der Liga und deutschen Rekordmeister, den FC Bayern München. Oliver Schmidt heißt der Blogger und <a title="Breitnigge" href="http://www.breitnigge.de" target="_blank">Breitnigge</a> sein Blog. Namentlich eine Reminiszenz an Bayerns Traumduo der 80er, Paul Breitner und Karl-Heinz Rummenigge. Oliver bloggt auf Breitnigge.de seit November 2006. Er tut das nicht aus München, sondern aus Bonn. Bemerkenswert, aber auch wiederum irgendwie normal, hat „sein“ Verein doch überall im Bundesgebiet eine Vielzahl von Anhängern.</p>
<p>Neben der Tatsache, dass es bei Breitnigge auch um „meinen“ Club geht, gefällt mir an diesem Blog besonders, dass sich hier auch Fans anderer Vereine zahlreich zu Wort melden und Olivers schonungslose Analysen zum FC Bayern und zur Bundesliga kommentieren. Darüber lässt sich dann natürlich trefflich diskutieren. Prädikat: Empfehlenswert!</p>
<p>Räumlich nicht weit vom Königsblog und Breitnigge entfernt liegt mit <a title="Catenaccio" href="http://catenaccio.de/" target="_blank">Catenaccio</a> das Blog von Jens Peters. Jens bloggt aus Münster leidenschaftlich alles Wissenswerte über Bayer 04 Leverkusen.</p>
<p>Besonders bemerkenswert an diesem Blog: Hier wird nicht nur in Prosa gebloggt, nein, hier finden sich auch Interviews mit anderen Bloggern, Journalisten und Buchautoren, Live-Blogs zu Spielen der Werkself sowie das ein oder andere selbst produzierte Video. Beispiel gefällig? Nehmt das <a title="Video Catenaccio" href="http://catenaccio.de/?p=5809" target="_blank">hier</a>. Prädikat: Ebenfalls empfehlenswert!</p>
<p>Vom Westen in den hohen Norden, genauer gesagt zu Werder Bremen. Im <a title="Werder Blog" href="http://www.werderblog.net/" target="_blank">Werder Blog</a> berichten gleich vier Autoren, nämlich Karsten, Patrick, Lars und Stephen, über Aktuelles von den Grün-Weißen. Sie tun dies in einer so ausgewogenen und nicht unkritischen Art, dass man auch als „Südländer“ gerne auf ein Wort oder mehr mal hier vorbeischaut. „Butter bei die Fische“ eben. Prädikat: Schon wieder empfehlenswert!</p>
<p>So könnte man jetzt fast endlos und quer durch die Republik ein Fußballblog nach dem anderen aufzählen, was aber den Rahmen hier sprengen würde. Dafür gibt es dann ja die Blogroll am Ende des Beitrags, wenn gleich auch diese in keinster Weise abschließender Natur sein kann.</p>
<p>Zuvor sei aber noch auf ein besonderes Schmankerl hingewiesen. Die <a title="Taktiktafel" href="http://kontextschmiede.de/series/taktiktafel/" target="_blank">Taktiktafel</a> der <a title="Kontextschmiede" href="http://kontextschmiede.de/" target="_blank">Kontextschmiede</a> aus Düsseldorf. Prädikat: Weltklasse! Ein Beispiel? Nehmt das <a title="Taktiktafel" href="http://kontextschmiede.de/wm-taktikbericht-ein-zwischenfazit/" target="_blank">hier</a>. Macher der Taktiktafel ist erz alias Jakob Jochmann, Mitbegründer und Herausgeber der Kontextschmiede. Nach eigenen Worten ist er der selbsternannte beste Mittelfeldstratege, den die Bundesliga nie gesehen hat. Mit einem Auszug aus seinem <a title="Manifest eines Fußballpuristen" href="http://kontextschmiede.de/manifest-eines-fusballpuristen/" target="_blank">Manifest eines Fußballpuristen</a> möchte ich diesen Beitrag beenden. Warum? Weil er mir aus der Fußballseele spricht:</p>
<p><em>Respektiere das Spiel. Es beginnt und endet auf dem Platz. Alles andere ist Nebensache.<br />
Lerne das Spiel lesen, nicht die Ergebnisse.<br />
Widme deine Leidenschaft dem Spiel, nicht der seelenlosen Hülle des Events.<br />
Teile deine Leidenschaft mit anderen.</em></p>
<p><strong>Blogroll:*</strong></p>
<p><a title="FSV Mainz 05" href="http://05erfan.info/blog/" target="_blank">05er Fanblog</a> (FSV Mainz 05)</p>
<p><a title="Adademiker Fanclub" href="http://www.akademikerfanclub.de/" target="_blank">Akademiker Fanclub</a> (1899 Hoffenheim)</p>
<p><a title="Fußball pur" href="http://www.allesaussersport.de/" target="_blank">allesaussersport</a> (Fußball pur)</p>
<p><a title="Angedacht" href="http://angedacht.wordpress.com/" target="_blank">Angedacht</a> (VfB Stuttgart)</p>
<p><a title="Any given Weekend" href="http://anygivenweekend.wordpress.com/" target="_blank">Any given Weekend</a> (Borussia Dortmund)</p>
<p><a title="Bayer 04 Blog" href="http://www.bayer04blog.de/" target="_blank">Bayer 04 Blog</a> (Bayer Leverkusen)</p>
<p><a href="http://www.baziblogger.de/" target="_blank">Baziblogger</a> (Bayern München)</p>
<p><a title="Beves Welt" href="http://beverungen.blogspot.com/" target="_blank">Beves Welt</a> (Eintracht Frankfurt)</p>
<p><a title="Blog-G" href="http://www.blog-g.de/" target="_blank">Blog-G</a> (Eintracht Frankfurt, Frankfurter Rundschau)</p>
<p><a title="Breitnigge" href="http://www.breitnigge.de/" target="_blank">Breitnigge</a> (Bayern München)</p>
<p><a title="Brustring" href="http://brustring.wordpress.com/" target="_blank">Brustring</a> (VfB Stuttgart)</p>
<p><a title="Catenaccio" href="http://catenaccio.de/" target="_blank">Catenaccio</a> (Bayer Leverkusen)</p>
<p><a title="Clubfans United" href="http://www.clubfans-united.de/" target="_blank">Clubfans United</a> (1. FC Nürnberg)</p>
<p><a title="The Diva and the Kid" href="http://kid-klappergass.blogspot.com/" target="_blank">The Diva and the Kid</a> (Eintracht Frankfurt)</p>
<p><a title="Entscheidend is auf'm Platz" href="http://www.entscheidend-is-aufm-platz.de/" target="_blank">Entscheidend is auf’m Platz</a> (Borussia Mönchengladbach)</p>
<p><a href="http://santapauli.wordpress.com/" target="_blank">Fabulous Sankt Pauli</a> (FC St. Pauli)</p>
<p><a title="FCK-Blog" href="http://www.fck-blog.de/" target="_blank">FCK-Blog</a> (1. FC Kaiserslautern)</p>
<p><a title="Fehlpass.com" href="http://www.fehlpass.com/" target="_blank">fehlpass.com</a> (Bayern München)</p>
<p><a title="Fernglas FCB" href="http://fernglasfcb.blogspot.com/" target="_blank">Fernglas FCB</a> (Bayern München)</p>
<p><a title="Fußball von unten" href="http://fussballvonunten.blogspot.com/" target="_blank">fußball von unten</a> (Hannover 96)</p>
<p><a title="Indirekter Freistoss" href="http://www.indirekter-freistoss.de/" target="_blank">indirekter freistoss</a> (Fußball Presseschau)</p>
<p><a title="Kaisergrantler" href="http://www.kaisergrantler.de/" target="_blank">Kaisergrantler</a> (Bayern München)</p>
<p><a title="Königsblog" href="http://koenigsblog.net/" target="_blank">Königsblog</a> (Schalke 04)</p>
<p><a title="Matz ab" href="http://hsv-blog.abendblatt.de/" target="_blank">Matz ab</a> (Hamburger SV, Hamburger Abendblatt)</p>
<p><a href="http://meineerstesaison.posterous.com/" target="_blank">Meine erste Saison</a> (Fußball Debütantinnenball)</p>
<p><a title="Meine Saison mit dem SVW" href="http://meinesaison.tobiassinger.com/" target="_blank">Meine Saison mit dem SVW</a> (Werder Bremen)</p>
<p><a title="NedsBlog" href="http://www.nedsblog.de/" target="_blank">NedsBlog</a> (Hamburger SV)</p>
<p><a title="Pleitegeiger" href="http://www.pleitegeiger.de/" target="_blank">Pleitegeiger</a> (Hamburger SV)</p>
<p><a title="Probek" href="http://www.probek.net/" target="_blank">Probek</a> (Bayern München)</p>
<p><a title="Schalkefan" href="http://www.schalkefan.de/" target="_blank">Schalkefan.de</a> (Schalke 04)</p>
<p><a title="Schwatzgelb.de" href="http://www.schwatzgelb.de/" target="_blank">Schwatzgelb.de</a> (Borussia Dortmund, Fanzine)</p>
<p><a title="Spielbeobachter" href="http://spielbeobachter.twoday.net/" target="_blank">Spielbeobachter</a> (1. FC Köln)</p>
<p><a title="Südtribüne" href="http://suedtribuene.twoday.net/" target="_blank">Südtribüne</a> (1. FC Köln)</p>
<p><a title="Taktiktafel" href="http://kontextschmiede.de/series/taktiktafel/" target="_blank">Taktiktafel der Kontextschmiede</a> (Fußball pur)</p>
<p><a title="Tinneff Blog" href="http://www.tinneff-blog.de/" target="_blank">Tinneff Blog</a> (Borussia Dortmund)</p>
<p><a title="Torfabrik" href="http://torfabrik.de/" target="_blank">Torfabrik</a> (Borussia Mönchengladbach)</p>
<p><a title="Trainer Baade" href="http://www.trainer-baade.de/" target="_blank">Trainer Baade</a> (Fußball pur)</p>
<p><a title="Turnhallengeruch" href="http://turnhallengeruch.blogspot.com/" target="_blank">Turnhallengeruch</a> (Schalke 04)</p>
<p><a title="VFL Wolfsburg Blog" href="http://vflwolfsburgblog.de/" target="_blank">VfL Wolfsburg Blog</a> (VfL Wolfsburg)</p>
<p><a title="Werderblog.net" href="http://www.werderblog.net/" target="_blank">Werderblog.net</a> (Werder Bremen)</p>
<p><a title="Weserblog" href="http://www.weser-blog.de/" target="_blank">Weserblog</a> (Werder Bremen)</p>
<p>* Diese Blogroll erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.</p>
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		<item>
		<title>Und noch&#8217;n Social-Media-Experte</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 10:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Schieche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Et Cetera]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ja, jetzt erzählen Sie mir bitte nix vom Gartner-Hype-Cycle. Ich weiß, wie der funktioniert. Trotzdem geht mir so ein Hype, bevor er dann im „Tal der Enttäuschung“ ankommt, jedes Mal gehörig auf den Keks. Ich erinnere mich noch genau, wie das vor circa fünf Jahren bei SOA war. Plötzlich weit und breit kein IT-Anbieter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ja, jetzt erzählen Sie mir bitte nix vom Gartner-Hype-Cycle. Ich weiß, wie der funktioniert. Trotzdem geht mir so ein Hype, bevor er dann im „Tal der Enttäuschung“ ankommt, jedes Mal gehörig auf den Keks. Ich erinnere mich noch genau, wie das vor circa fünf Jahren bei SOA war. Plötzlich weit und breit kein IT-Anbieter, der nicht irgendetwas mit SOA machte. Ähnliches wiederholt sich gerade bei Cloud Computing: Auf einmal hat jedes IT-Unternehmen irgendetwas Wolkiges im Angebot …</p>
<p>Aber nicht nur die IT hat ihre Hypes. Auch in der PR-Szene geht es entsprechend ab – und mir auf die Nerven. So ist „Social Media“ inzwischen mein persönliches Unwort des Jahres. Wohin man auch schaut: Meldungen über Social-Media-Seminare, Social-Media-Pakete, Social-Media-Experten, Social Media für Einsteiger und Social Media für Fortgeschrittene.</p>
<p>Sie meinen, ich wär’ ja nur neidisch, weil ich nicht rechtzeitig selbst drauf gekommen bin, was mit Social Media anzubieten? Mitnichten! Ich bin kein Social-Media-Experte und ich will auch keiner werden. Es reicht, dass ich eine handvoll echte Social-Media-Experten kenne, die übigens das derzeitige Social-Media-Geblubber ähnlich nervt.</p>
<p>Woher ich so genau weiß, dass es sich hier um echte Spezialisten und keine „Möchte-gerns“ handelt? Ganz einfach. Weil die seit Jaaaahren ein Blog haben, twittern (und zwar professionell), xingen, facebooken und was weiß ich noch alles. Die haben das „Tal der Enttäuschungen“ (Hype-Cycle-Phase drei) bereits durchschritten und wandeln selig auf dem „Pfad der Erleuchtung“ (Hype-Cycle-Phase vier).</p>
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		<title>Die Versteigerung des Internets?</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:50:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Siegner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Et Cetera]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitten im Sommerloch ist eine lebhafte Debatte über das vermeintliche Ende der Netzneutralität aufgekommen. Netzneutralität? Die wenigsten werden mit diesem Begriff etwas anfangen können. Netzneutralität ist knapp gesagt die Gleichbehandlung aller Datenpakete im Internet. „Bislang übermitteln die Netzanbieter die Datenpakete zwischen allen Internet-Teilnehmern völlig gleichberechtigt, alle Datenpakete fließen mit gleicher Geschwindigkeit und nutzen die zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitten im Sommerloch ist eine lebhafte Debatte über das vermeintliche Ende der Netzneutralität aufgekommen. Netzneutralität? Die wenigsten werden mit diesem Begriff etwas anfangen können. Netzneutralität ist knapp gesagt die Gleichbehandlung aller Datenpakete im Internet. „Bislang übermitteln die Netzanbieter die Datenpakete zwischen allen Internet-Teilnehmern völlig gleichberechtigt, alle Datenpakete fließen mit gleicher Geschwindigkeit und nutzen die zur Verfügung stehende Bandbreite ohne Präferenzen: Wenn es eng wird, sinkt die Übertragungsgeschwindigkeit für alle. Dieses Prinzip wird als Netzneutralität bezeichnet.“ (<a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,710267,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a>)</p>
<p>In einem wenig beachteten Interview mit dem <a title="Manager Magazin" href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/0,2828,684172,00.html" target="_blank">Manager Magazin</a> hat Telekom Chef René Obermann vor einigen Wochen angedeutet, dass das Prinzip der Netzneutralität für die Telekom eigentlich geschäftsschädigend sei. „&#8221;Wir können nicht alles umsonst anbieten&#8221;, argumentiert der Telekom-Chef. &#8220;Zahlen müssen diejenigen, die die Netze stark beanspruchen&#8221;. Wer besonders datenintensive Premium-Inhalte anbietet, soll demnach eine Gebühr entrichten. Je mehr Bandbreite ein bestimmter Web-Dienst benötigt und je öfter er genutzt wird, so die Logik, desto mehr soll der jeweilige Anbieter bezahlen. Neben den Internetkonzernen soll die Regelung große Filmstudios betreffen, die hoch auflösende Videos über das Web anbieten.</p>
<p>Hat Obermann auf die <a title="Enquete Kommission Internet" href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2010/30091915_kw24_pa_enquete/index.html" target="_blank">Internet Enquete Kommission</a> reagiert, die sich zuvor mit der Netzneutralität beschäftigt hatte, oder auf seine Geschäftszahlen oder auf beides?</p>
<p>Wie auch immer: Das Ende der Netzneutralität wäre das Ende des Internets wie wir es kennen. Natürlich ist das Internet keine soziale Veranstaltung. Die Server sind im privaten Besitz, die Leitungen sind im privaten Besitz, der Zugang ist privat organisiert und all das folgt privatwirtschaftlichen Interessen. Wenn man es ganz genau nimmt – und <a title="Carta" href="http://carta.info/32200/netzneutralitaet-die-zehn-mythen-der-debatte-und-warum-sie-konkreter-werden-muss/" target="_blank">manche Blogger</a> nehmen’s ziemlich genau, dann ist der Begriff der Netzneutralität unzutreffend und irreführend. Aber er ist nun mal gebräuchlich und er steht für das, was das Business Internet vom Business in der nicht-digitalen Welt unterscheidet: Die Chancen der Kleinen gegen die Großen. Es klingt ganz harmlos, wenn René Obermann fordert, die Großen müssten mehr bezahlen als die Kleinen. Aber in Wirklichkeit bedeutete es, dass am Ende die Großen auf der Überholspur fahren und die Kleinen den Standstreifen bekämen.</p>
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