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	<title>Cirquent Blog &#187; Presse</title>
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		<title>Studie: Zeitungsauflagen sind wie die Sonne</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 10:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte Basilio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien, WAN-IFRA, hat mit der Studie „World Press Trends 2011“ die weltweite Zeitungsbranche unter die Lupe genommen. Mitte Oktober wurden die Ergebnisse vorgestellt. Tatsächlich steht Japan mit einer durchschnittlich verkauften Zeitungsauflage von 461 000 Exemplaren auf Platz 1, gefolgt von Österreich mit einer durchschnittlichen Auflage von 162 000 Exemplaren pro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien, WAN-IFRA, hat mit der Studie <a href="http://www.wan-ifra.org/de/press-releases/2011/10/12/world-press-trends-zeitungen-erreichen-noch-immer-mehr-leser-als-das-inter" title="WAN-IFRA" target="_blank">„World Press Trends 2011“ </a> die weltweite Zeitungsbranche unter die Lupe genommen. Mitte Oktober wurden die Ergebnisse vorgestellt.</p>
<p>Tatsächlich steht Japan mit einer durchschnittlich verkauften Zeitungsauflage von 461 000 Exemplaren auf Platz 1, gefolgt von Österreich mit einer durchschnittlichen Auflage von 162 000 Exemplaren pro Titel. Auch beim Zeitungskonsum ist Japan vorne mit dabei: 92 Prozent der Bevölkerung lesen eine Tageszeitung, höher ist nur noch die Quote in Island mit 96 Prozent. Dann folgen Norwegen, Schweden und die Schweiz (82 Prozent) sowie Finnland und Hongkong (80 Prozent). Die Anzahl der Zeitungstitel stieg global betrachtet 2010 gegenüber dem Vorjahr um 200 auf 14 853 Exemplare. Die tägliche Auflage ging jedoch um ca. 2 Prozent von 528 Mio. auf 519 Mio. verkaufte Exemplare zurück. Der Rückgang der weltweiten Tagespresse wird allerdings mit Leserzuwächsen bei den digitalen Zeitungen mehr als kompensiert. Gedruckte Ausgaben werden weiterhin gekauft, aber nicht mehr so regelmäßig. </p>
<p>Bei der Entwicklung der Auflagen gibt es natürlich große regionale Unterschiede: Sie stiegen im Asien-Pazifik-Raum in den letzten fünf Jahren um 16 Prozent. Auch in Lateinamerika ist ein Anstieg zu verzeichnen, von 4,5 Prozent. Im Gegensatz dazu steht ein Auflagenverlust in Westeuropa mit 11,8 Prozent bzw. 10 Prozent in Ost- und Mitteleuropa. Der stärkste Rückgang wurde in Nordamerika mit 17 Prozent registriert. Der Verbandschef zieht ein bildhaftes Resümee: „Die Zeitungsauflagen sind wie die Sonne. Sie steigen weiterhin im Osten und sinken im Westen.“</p>
<p>Meines Erachtens kommt leider die Nennung von Gründen zu kurz, warum weltweit die gedruckte Tagespresse nicht mehr so kontinuierlich gekauft wird. Dass Leser ihr Zeitungsabonnement kündigen und im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und aus Kostengründen auf das Internet oder mobile Dienste ausweichen, ist nicht von der Hand zu weisen. Die Entwicklung könnte darüber hinaus auch demografische Gründe haben: Mit dem Rückgang der älteren Generation fallen potenzielle Abo-Zeitungsleser weg und für die jüngere Bevölkerung ist es keine Selbstverständlichkeit mehr &#8211; es bieten sich ihnen andere Möglichkeiten zur regelmäßigen Informationsbeschaffung. Eine Rolle spielen auch wirtschaftliche Situationen: aufgrund zunehmender Armut in Deutschland oder weltweit können sich manche Leute eine Zeitung einfach nicht mehr leisten. </p>
<p>Mehr über „World Press Trends“ gibt es <a href="http://www.wan-ifra.org/de/press-releases/2011/10/12/world-press-trends-zeitungen-erreichen-noch-immer-mehr-leser-als-das-inter" title="WAN-IFRA" target="_blank">hier</a></p>
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		<title>Öffentlichkeitsarbeit 1.0: Wie war das eigentlich damals?</title>
		<link>http://www.cirquent-blog.de/2011/06/28/offentlichkeitsarbeit-1-0-wie-war-da-eigentlich-damals/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 08:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra Rutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welche Themen gab es in der IT-Presse in den 90ern? War das Jahr-2000-Problem wirklich ein Problem? Über diese und viele andere Dinge sprechen wir mit Tina Lang-Stuart, der Pressesprecherin von Softlab von 1994 bis 2005. Das war die Zeit bevor die PR mit Secondlife, Blog, Twitter &#38; Co. stark in Richtung Web 2.0 ging. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Themen gab es in der IT-Presse in den 90ern? War das Jahr-2000-Problem wirklich ein Problem? Über diese und viele andere Dinge sprechen wir mit Tina Lang-Stuart, der Pressesprecherin von Softlab von 1994 bis 2005.</p>
<div id="attachment_8806" class="wp-caption alignleft" style="width: 237px"><img class="size-full wp-image-8806" title="Tina Lang-Stuart" src="http://www.cirquent-blog.de/wp-content/uploads/2011/06/Lang_Stuart01_klein1.jpg" alt="" width="227" height="281" /><p class="wp-caption-text">Tina Lang-Stuart</p></div>
<p>Das war die Zeit bevor die PR mit Secondlife, Blog, Twitter &amp; Co. stark in Richtung Web  2.0 ging. Wie waren denn die Web 1.0-Schritte von Softlab? Seit wann gab  es eine Unternehmenswebsite und wann ging man dazu über, die  Journalisten via E-Mail anstatt Papier zu versorgen?</p>
<p>Antworten dazu lesen Sie hier <a href="http://www.cirquent40.de/1980/elf-jahre-presse.html">im Interview mit Tina Lang-Stuart</a>.</p>
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		<title>In der Pressearbeit zählt Klasse statt Masse</title>
		<link>http://www.cirquent-blog.de/2010/12/20/in-der-pressearbeit-zahlt-klasse-statt-masse/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 10:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte Basilio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cirquent hat ein erfolgreiches PR-Jahr hinter sich: 2010 waren es rund 20 Pressemitteilungen, die versendet und mehrfach von Medien veröffentlicht wurden. Darunter waren Themen wie die Business-Intelligence-Studie, die Cirquent und Professor Arnold Picot von der LMU München durchgeführt haben. Auch das „Blitzprojekt für optimalen Service“, bei dem gemeinsam mit der DEVK Versicherungen eine komplette ACD-Lösung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cirquent hat ein <a title="Cirquent" href="http://www.cirquent.de/de/press/pressclipping/index.html" target="_blank">erfolgreiches PR-Jahr </a>hinter sich: 2010 waren es rund 20 Pressemitteilungen, die versendet und mehrfach von Medien veröffentlicht wurden. Darunter waren Themen wie die <a title="Automotive IT" href="http://www.automotiveit.eu/business-intelligence-umfrage-uni-munchen-cirquent/management/id-0011367" target="_blank">Business-Intelligence-Studie</a>, die Cirquent und Professor Arnold Picot von der LMU München durchgeführt haben. Auch das „<a title="Cirquent" href="http://www.cirquent.de/de/offering/references/Insurance/DEVK_Versicherungen/index.html" target="_blank">Blitzprojekt für optimalen Service</a>“, bei dem gemeinsam mit der DEVK Versicherungen eine komplette ACD-Lösung in nur sechs Monaten implementiert wurde, kam gut an.</p>
<p>Als PR-Agentur interessiert es uns in diesem Zusammenhang ganz besonders, ob und wie Pressemitteilungen in den Medien auf Interesse stoßen und was Journalisten erwarten. Dieser Frage geht die Studie „Kommunikation zwischen Pressestellen und Medien im Wandel“ des Journalistenzentrums Wirtschaft und Verwaltung und des Instituts für Journalistik der TU Dortmund nach. Ich möchte ein paar interessante Aspekte daraus erwähnen:</p>
<p>Zunächst: Pressemitteilungen sind trotz Web 2.0 ein wichtiges und das am meisten eingesetzte Kommunikationsmittel von Pressestellen, um aktuelle Informationen an die Medien zu geben. Bei Redakteuren und freien Journalisten gehen täglich bis zu 50 Pressemitteilungen per E-Mail, Fax oder Brief ein. Das Aussortieren dauert bei etwa 30 Prozent der Journalisten zwischen einer halben und einer ganzen Stunde, bei über 20 Prozent sogar ein bis zwei Stunden. Allerdings: Über 80 Prozent der Pressemitteilungen können redaktionell nicht verwendet werden und wandern in die „Ablage P“.</p>
<p>Die Studie macht deutlich, was Pressestellen tun können, um die Zusammenarbeit zu verbessern. So dürften ruhig noch mehr Pressemitteilungen per E-Mail versendet werdem – so gut wie alle Redakteure befürworten diese Versandart. Was allerdings die Menge betrifft, darf es weniger sein: Journalisten sind überwiegend der Meinung, dass zu viele Pressemitteilungen geschrieben werden. Wichtig ist es auch, die richtigen Adressaten zu erreichen: Wenn Pressemitteilungen „versanden“, liegt das hauptsächlich daran, dass fast 45 % davon gar nicht zum Ressort oder zum Interessenprofil des Medienvertreters passen. Bei den Versendern sollten demnach mehr Datenbankprogramme eingesetzt werden, die eine Selektion nach geografischen und thematischen Kriterien erlauben.</p>
<p>Das Dilemma für Pressestellen und zum Teil eine Überraschung:</p>
<p>Wer den richtigen Adressaten für ein Thema abgespeichert hat, aber beim Versand der Pressemitteilung den Zeitpunkt erwischt, an dem er auf Dienstreise ist oder einfach seinen wohlverdienten Urlaub  genießt, werden bei fast der Hälfte der tagesaktuellen Medien und bei rund 70 % weiterer Medien E-Mails weder bearbeitet noch weitergeleitet. Auch sind inzwischen Spam-Filter üblich, die auf dem Mail-Server Nachrichten ausfiltern, ohne dass es die Absender und Empfänger erfahren. Ein anderer Punkt ist, dass mehr als die Hälfte der Pressestellen Presseportale nutzt, aber diese werden von mehr als 7o % der Journalisten nicht berücksichtigt.</p>
<p>Fazit: Der Informationsgehalt und der richtige Adressat machen den Erfolg einer Pressemitteilung aus, und nicht deren Frequenz und Streuung.</p>
<p>Zum kostenlosen Download der Studie geht es <span style="text-decoration: underline;"><a title="Journalistenzentrum" href="http://www.journalistenzentrum-jwv.de/index.php?deutschlandstudie" target="_blank">hier</a></span>.</p>
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		<title>Nachtrag zur #rp10</title>
		<link>http://www.cirquent-blog.de/2010/04/29/nachtrag-zur-rp10/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 08:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meike Leopold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[#Republica 2010: Heute habe ich beim Googeln der Wortkombi &#8220;Unternehmen Republica&#8221; festgestellt, dass unser Blogbeitrag von vorletzter Woche ganz oben in der Trefferliste erscheint. Peinlich, wenn man so deutlich an sein eigenes, nicht ganz eingehaltenes Versprechen erinnert wird, diesen Aspekt noch aufzugreifen. Die Bloggerin Petra Bauer hat recht, wenn sie anmerkt, dass Unternehmen auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>#Republica 2010: Heute habe ich beim Googeln der Wortkombi &#8220;Unternehmen Republica&#8221; festgestellt, dass unser Blogbeitrag von vorletzter Woche <a href="http://www.cirquent-blog.de/2010/04/16/eindrucke-von-der-republica-2010/">ganz oben </a> in der Trefferliste erscheint. Peinlich, wenn man so deutlich an sein eigenes, nicht ganz eingehaltenes Versprechen erinnert wird, diesen Aspekt noch aufzugreifen. <img src='http://www.cirquent-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Die Bloggerin <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0419/meinung/0037/index.html">Petra Bauer</a> hat recht, wenn sie anmerkt, dass Unternehmen auf der <a href="http://re-publica.de/10/2010/04/18/der-blog-spiegel-zur-republica-2010/comment-page-1/#comment-610">Republica </a>unterrepräsentiert waren und dass sie dort eigentlich jede Menge hätten lernen können über das Social Web. Aber: Die &#8220;Kultur&#8221; auf so einem Bloggertreffen ist natürlich eine deutlich andere, als viele Unternehmensvertreter es gewohnt sind. Social-Media-Aktivitäten mit kommerziellem Hintergrund werden kritisch beäugt. Auf der anderen Seite werden alle, die sich nicht damit befassen, als ewig Gestrige gesehen. Daher könnten Berührungsängste bei einigen Kommunikatoren schon eine Rolle spielen. Mit der Folge, dass solche Events für nicht relevant erklärt werden. (Ich freue mich sehr über Kommentare von Kollegen, die das anders sehen!)</p>
<p>Damit wiederum sitzen die Firmenvertreter in einem Boot mit der Presse, die zwar ausführlich berichtete, der Republica aber unter anderem vorwarf, nur im eigenen Saft zu schmoren. Dabei kochen die Medien natürlich auch gerne immer wieder die gleichen faden Süppchen auf: Z.B, wenn sie permanent die alte, meines Erachtens überholte und schiefgewickelte Diskussion wiederbeleben, ob nun <a href="http://www.news.de/medien/855053660/warum-man-blogger-hassen-kann/1/">Blogger</a> oder Journalisten in Zukunft bei der öffentlichen Meinungsbildung das Sagen haben. Dass es auch gemeinsam gehen kann, zeigen die <a href="http://www.thebobs.com/?s=1154893190771544ZWFAYZBB">Blog Awards</a> der guten alten Deutschen Welle, die auf der Republica vergeben wurden. Neben den Unternehmen fehlte es auf der Republica übrigens auch an Frauen. Dazu habe ich noch einen ganz informativen <a href="http://dadasophin.de/2010/04/republica_2010_wo_sind_die_frauen/">Blogbeitrag</a> gefunden. Der &#8220;Freitag&#8221; gibt den Damen folgenden <a href="http://www.freitag.de/alltag/0948-frauen-maenner-bloggen-blogosphaere-republica-vernetzung">Rat</a>. Na dann mal ran! <img src='http://www.cirquent-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wer nicht liefert, wird entfolgt &#8211; wie #Netzökonom #Twitter nutzt</title>
		<link>http://www.cirquent-blog.de/2010/01/27/wer-nicht-liefert-wird-entfolgt-wie-netzokonom-twitter-nutzt/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 12:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meike Leopold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als PR Fachfrau bin ich ja immer froh und dankbar, wenn ich tiefere Einsicht erhalte in das, was sich aktuell auf der &#8220;anderen Seite des Schreibtisches&#8221; bei den Journalisten tut. Besonders in Zeiten, in denen ALLE Beteiligten im Kommunikationsgeschäft von der anhaltenden Medienkrise verunsichert, ja geradezu gebeutelt sind und nach neuen Wege suchen, ihre Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als PR Fachfrau bin ich ja immer froh und dankbar, wenn ich tiefere Einsicht erhalte in das, was sich aktuell auf der &#8220;anderen Seite des Schreibtisches&#8221; bei den Journalisten tut. Besonders in Zeiten, in denen ALLE Beteiligten im Kommunikationsgeschäft von der anhaltenden Medienkrise verunsichert, ja geradezu gebeutelt sind und nach neuen Wege suchen, ihre Informationen erfolgreich zu verbreiten. Gegenüber Kommunikationsverantwortlichen aus den verschiedensten Branchen plauderte gestern FAZ-Redakteur Holger Schmidt aus dem Nähkästchen. Schmidt hat das webweit anerkannte <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/default.aspx">Netzökonom Blog</a> aufgebaut und in den vergangenen Tagen an der<a href="http://www.spezify.com/#/dld10"> DLD</a> in München <a href="http://bit.ly/5d7Nbk">teilgenommen</a>.</p>
<p>Schon Schmidts erste Aussage war für mich ein ziemlicher Knüller: Er nutzt (fast) nur noch Twitter als Informationsquelle! Dies tut er, indem er etwa 100 Twitter Accounts folgt (er selbst hat an die 5.000 Follower), die er für seriös und informativ hält und die ausschließlich gut recherchierte Hard Facts aus den Themenbereichen Telco und Internet liefern.  Jene Twitterer, die gerne ihre privaten Befindlichkeiten in die Timeline streuen, &#8220;entfolgt&#8221; Schmidt knallhart. Auch wenn sie aus der Fraktion der &#8220;Social Media Gurus&#8221; kommen. Nur wenigen, etwa @frischkopp von Google, lässt Schmidt so etwas aus Sympathie durchgehen. <img src='http://www.cirquent-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Agenturnachrichten, Pressemeldungen etc. spielen für ihn nur noch eine nachgeordnete Rolle, sagt Schmidt. Er hat dagegen nichts gegen reine Push-Accounts mit Unternehmensnachrichten auf Twitter. Auch für Krisen-PR eigne sich Twitter hervorragend. Den 140-Zeichen-Skeptikern am Tisch trieben all diese Aussagen sichtbar die Sorgenfalten auf die Stirn. Sie können sich damit trösten, dass Schmidts Recherche-Verhalten sicher nicht repräsentativ ist für das Gros der Journalisten &#8211; jedenfalls noch nicht. Auch im eigenen Haus gelte er als Evangelist, räumte Schmidt denn auch ein.</p>
<p>Was Schmidt von manchen seiner Kollegen unterscheidet, ist die gänzlich uneitle Erkenntnis, dass die Deutungshoheit der Presse immer mehr verloren geht. Und dass er die Kompetenz von Menschen anerkennt, die als Experten im Netz ihre Informationen verbreiten. In den USA, berichtete Schmidt, werde bei Pressebriefings längst kein Unterschied mehr gemacht zwischen Journalisten und Bloggern. Manche Blogs seien seriöser und hätten höhere Reichweiten als die großen Newsportale. Ob diese Entwicklung 1:1 in Deutschland eintreten wird, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall müssen sich Kommunikationsverantwortliche in den Unternehmen darauf einrichten und tun es ja auch hier und da schon, indem sie die Blogger aktiv in ihre Kampagnen mit einbeziehen.</p>
<p>Entgegen der landläufigen Auffassung vieler Blogger findet Holger Schmidt, dass auf einem Blog guter Content den Meinungsbeiträgen vorzuziehen ist. Sein Ziel ist es, mit schnellen (Stichwort Echtzeit) und exklusiven Meldungen als erster am Online-Markt zu sein und damit eine Aufmerksamkeit zu erzeugen, die letztlich dem FAZ-Portal zugute kommt in Form von Besuchern und Klickraten. Genau hier bin ich innerlich zusammen gezuckt, weil in der Diskussion der Begriff &#8220;Geschäftsmodell&#8221; fiel. Seit wann verfolgen Journalisten denn &#8220;Geschäftsmodelle&#8221;? Klar, sie wollen gelesen, gehört oder gesehen werden. Aber sind sie nicht diejenigen, die die Öffentlichkeit (im besten Falle) objektiv informieren und den Mächtigen auf die Finger schauen sollen? Die letztlich nicht darauf schauen dürfen, ob ihre unliebsamen Aussagen ins &#8220;Geschäftsmodell&#8221; ihres Verlages passen? Vielleicht liegt der Schlüssel zur Antwort in Schmidts Aussage, dass er sich mit den Mitteln des Web &#8220;eine eigene Marke&#8221; erschaffen hat, dass wir alle das tun können. Und so eine Marke muss gerade im schnelllebigen Internet natürlich permanent präsent sein und &#8220;Traffic&#8221; erzeugen. Vor dieser Herausforderung stehen wir bei Cirquent eindeutig auch.</p>
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		<title>Zum Tag der deutschen Sprache: Am Ende des Tages …</title>
		<link>http://www.cirquent-blog.de/2009/09/11/zum-tag-der-deutschen-sprache-am-ende-des-tages-%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 08:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Schieche</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Ende des Tages … wird es meist nur eines, nämlich dunkel. „Am Ende des Tages“ ist keine deutsche Redewendung. Und es ist auch nicht die Übersetzung von „At the end of the day“. Das heißt nämlich nicht „Am Ende des Tages“, sondern „letzten Endes“ „letztendlich“ oder „schlussendlich“. Deshalb: Bitte, bitte, bitte nicht „Am Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende des Tages … wird es meist nur eines, nämlich dunkel. „Am Ende des Tages“ ist keine deutsche Redewendung. Und es ist auch nicht die Übersetzung von „At the end of the day“. Das heißt nämlich nicht „Am Ende des Tages“, sondern „letzten Endes“ „letztendlich“ oder „schlussendlich“. Deshalb: Bitte, bitte, bitte nicht „Am Ende des Tages“!</p>
<p>Und wenn wir schon dabei sind – entschuldigung, ich muss mich jetzt mal ein bisschen aufregen: Es heißt nicht „IN 2009 haben wir soundsoviel Umsatz gemacht“, sondern einfach „2009 haben wir soundsoviel Umsatz gemacht“ – OHNE „IN“!<br />
Das macht einfach keinen Sinn – richtig, auch das ist eine Falschübersetzung von „it doesn’t make sense“. Korrekt muss es heißen: „Das ist nicht sinnvoll.“ – Das ist sinnlos“ – oder „Es hat keinen Sinn“.</p>
<p>In diesem Sinne: Einen schönen Tag der deutschen Sprache 2009! <a href="http://twitter.com/#search?q=%23TddS">#TddS</a></p>
<p>Foto: eyelab / photocase.com</p>
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		<title>Neues aus Twitterland</title>
		<link>http://www.cirquent-blog.de/2009/06/26/neues-aus-twitterland/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 06:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meike Leopold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Twitter geht weiter die Post ab, daher ist dringend mal wieder ein Update nötig hier auf dem Cirquent Blog. Bilder sagen mehr als tausend Worte, deshalb fange ich damit mal an. Ein künstlerisches Highlight war kürzlich auf jeden Fall diese Darstellung der Twitter-Geschichte in einem Bild. (Dafür ist natürlich ein Blogeintrag notwendig, da Twitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Twitter geht weiter die Post ab, daher ist dringend mal wieder ein Update nötig hier auf dem Cirquent Blog. Bilder sagen mehr als tausend Worte, deshalb fange ich damit mal an. Ein künstlerisches Highlight war kürzlich auf jeden Fall diese Darstellung der<a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/06/twittergeschichte.html"> Twitter-Geschichte in einem Bild. (</a>Dafür ist natürlich ein Blogeintrag notwendig, da Twitter ja nur 140 Zeichen und Links zulässt.) <img src='http://www.cirquent-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Schön ist auch dieses <a href="http://freshzweinull.de/2009/06/immer-mehr-twitter-trendbarometer-als-konkurrenz-fur-google-news/" target="_blank">Twitterversum</a>, das nach einem Monat garantiert schon wieder ganz anders aussieht. Beim Münchner Blogworkshop mit <a href="http://blog.oliver-gassner.de/" target="_blank">Oliver Gassner</a> haben die Teilnehmer kürzlich übrigens dieses wundervolle Bild kreiert.</p>
<p><a href="http://cirquent-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/corporateweblogs200901_gassner.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1452" title="corporateweblogs200901_gassner" src="http://cirquent-blog.de/wp-content/uploads/2009/06/corporateweblogs200901_gassner-300x186.jpg" alt="corporateweblogs200901_gassner" width="236" height="146" /></a></p>
<p>Fest steht: Twitter ist dieser Tage ein <a href="http://twitzap.com/m/7AM" target="_blank">must have</a>! Täglich eröffnen vermutlich dutzende Unternehmen einen Account auf Twitter, um den Dienst <a href="http://mit140zeichen.de/next09-twitter-in-unternehmen-305" target="_blank">auszuprobieren</a>. Und was treiben sie dann so auf dem Microbloggingdienst? Hier beschreibt <a href="http://www.ffpr.de/de/news/experteninterviews/corporate_twitter_fuer_die_kommunikation_von_unternehmensthemen.html" target="_blank">Microsoft</a> seine bisherigen Erfahrungen damit. Wenn man weiß, wie experimentell und vorläufig sich der ganze Umgang mit dieser Welt bisweilen anfühlt, hat der Kollege die Sache auf jeden Fall sehr gut verkauft <img src='http://www.cirquent-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Weitere Praxisbeispiele aus der Unternehmenswelt gibt es bei der <a href="http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~E05B66B7B4492479AA4584C47D0133C7C~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" target="_blank">FAZ</a> und in Kurzinterviews von der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=COrbTb4KTLU" target="_blank">FTD</a>. Auch etablierte Fachzeitschriften wie der <a href="http://www.isreport.de/index.php?id=1026" target="_blank">is report </a>befassen sich mit dem Thema. Die Frage, ob ein Engagement in den sogenannten Social Media nun für Sales konkret etwas bringt oder nicht, wird <a href="http://www.bmighty.com/blog/main/archives/2009/06/does_social_med.html" target="_blank">hier</a> diskutiert.</p>
<p>Journalisten stehen ja in Bezug auf das Internet beziehungsweise die sogenannten Social Media vor ähnlichen <a href="http://ow.ly/d5TY" target="_blank">Herausforderungen</a> wie die Unternehmen &#8211; einige nehmen diese mutig an, etwa Björn Sievers auf <a href="http://prlen.de/2009/06/24/von-social-media-releases-und-so-schnickschnack/comment-page-1/#comment-738" target="_blank">PRlen</a>. Dass er sich über den jüngsten <a href="http://www.mediacoffee.de/" target="_blank">Mediacoffee</a> in München per <a href="http://search.twitter.com/search?max_id=2325207681&amp;page=3&amp;q=%23mediacoffee" target="_blank">Twitterfeed</a> informiert hat, macht ihn mir sympathisch &#8211; auch wenn es zu meinem Job hier bei Cirquent nun mal auch gehört, Pressemitteilungen zu versenden. Andere Medien liefern allerdings sehr <a href="http://www.faz.net/s/Rub28EF38B483C94193A70B58D41ADA26A4/Doc~EF085847FE2EF4F848C88854F7DEB8A4C~ATpl~Ecommon~SMed.html" target="_blank">grenzwertige</a> und nicht einmal lustige Statements ab zum Geschehen im Netz. Handelt es sich vielleicht um Neid? Besonders dieser <a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/04/Kiosk-Schluss-Mit" target="_blank">Artikel</a> bekam viel Gegenwind von den Twitterern, dabei sagt er eigentlich eher etwas aus über die momentanen Befindlichkeiten der Presse. Nun ja, dafür erkennt <a href="http://ow.ly/babv" target="_blank">Time</a> das Potenzial von Twitter an. Und das gleicht einem Adelsschlag.</p>
<p>Übrigens hat sich auch das Business-Netzwerk <a href="http://www.xing.com" target="_blank">Xing</a> inzwischen vernetzt mit <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/06/twitternaufxing.html" target="_blank">Twitter</a>, ebenso wie <a href="http://www.techcrunch.com/2009/06/24/facebook-launches-a-live-stream-box-partners-with-ustream/" target="_blank">Facebook</a>. Und für alle, die bei Twitter noch nicht ausgelernt haben: Liebevoll detaillierte Nachhilfe gibt&#8217;s es unter anderem <a href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/3786-What-is-a-retweet-Twitter-explained-;.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Mamma Mia, demnächst gehe ich für zwei Wochen in den Urlaub. Wie soll das nur gehen ohne Twitter und Co.? Vielleicht mit Hilfe dieser weisen <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/149/472672/text/" target="_blank">Lektüre</a>. <img src='http://www.cirquent-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Wiwo rückt näher an Bloggerwelt</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 10:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meike Leopold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wiwo nimmt online ab sofort Links auf Blogbeiträge auf, die sich auf ihren redaktionellen Content beziehen. Das finde ich im Prinzip eine tolle Sache! Schade nur, dass der Kasten mit der Twingly-Blog-Suche relativ weit unten in der rechten Spalte steht und so leicht übersehen werden kann bzw. vielleicht von vielen Lesern nicht in dem Kontext [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.wiwo.de/technik/wiwo-de-integriert-twingly-blogstream-396316/">Wiwo</a> nimmt online ab sofort Links auf Blogbeiträge auf, die sich auf ihren redaktionellen Content beziehen. Das finde ich im Prinzip eine tolle Sache! Schade nur, dass der Kasten mit der <a href="http://www.twingly.com/">Twingly</a>-Blog-Suche relativ weit unten in der rechten Spalte steht und so leicht übersehen werden kann bzw. vielleicht von vielen Lesern nicht in dem Kontext des Artikels wahrgenommen wird. Etwas halbherzig. Aber was nicht ist, kann ja noch werden!</p>
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